Krauselocken

Krauselocke Charlene übers Lehramtstudium und ihre Haargeschichte

Charlene ist angehende Lehrerin und Gründerin der Facebook-Gruppe “Lehrer mit Migrationshintergrund”

Stell dich doch kurz vor!

Mein Name ist Charlene Davis, ich bin 24 Jahre alt und ich studiere Lehramt für Gymnasien (Englisch/Französisch) im letzten Semester. Ich habe bei Facebook die Gruppe „Lehrer mit Migrationshintergrund“ gegründet, weil ich danach gesucht hatte und nur eine für türkischstämmige Lehrer gefunden hatte. Ich habe vor ein paar Wochen eine Hausarbeit zu dem Thema geschrieben und mir ist aufgefallen, dass es dazu kaum Material in den Bibs an der Uni gab. Im Internet bin ich dann auf das „Berliner Netzwerk für Lehrer mit Migrationshintergrund“ gestoßen, das allerdings nur in Berlin agiert. 
Was ist das Besondere an der Facebook-Gruppe?

Die Gruppe ist noch recht jung (2 Tage) und ich würde mich freuen, wenn Lehrämtler aus ganz Deutschland beitreten würden, um über verschiedenen Themen zu diskutieren und um Erfahrungen auszutauschen. Ich bin an der Uni z.B. die einzige Afrodeutsche, die Lehramt studiert, es wäre daher schön, auch von anderen zu hören, wie es ihnen dabei geht, vor allem auch in den Schulpraktika oder im Referendariat.

Was macht dir Spaß am Studium?
Auch wenn das Studium kein Zuckerschlecken ist, macht es mir Spaß jedes Semester etwas neues zu lernen und vor allem, dass man die Möglichkeit hat, viele verschiedene Themenbereiche zu erkunden (z.B. African American studies, Gender studies, etc.) 
Wer oder was inspiriert dich?

Ich habe viele verschiedene Inspirationen. Zum einen ist es mein Wissensdurst, zum anderen sind es einfach Kinder. Ich finde es ganz schlimm, wenn Kinder, die Potential haben, nicht gefördert werden oder wenn Eltern nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen. Jedes Kind und jeder Mensch hat individuelle Bedürfnisse, vor allem was das Lernen betrifft. Ich halte wenig davon ein Kind zu etwas zu zwingen, vielmehr soll es selbst herausfinden, was ihm/ihr Spaß macht. Aus dem Grund beurteile ich das deutsche Schulsystem als altertümlich und überholungsbedürftig.

“Wo kommst du her?”

Ich bin sowohl Deutsche als auch Amerikanerin. Ich fühle mich allerdings mehr deutsch, weil ich hier geboren und aufgewachsen bin. Trotzdem fühle ich eine starke Verbundenheit zu Amerika und auch zu Afrika. Mein Freund kommt aus Kamerun und ich liebe die afrikanische lockere Mentalität. 




Erzähl uns deine Haargeschichte!
My „Haar-Story“ is a never-ending story! Ich habe noch 2 Schwestern, die im Vergleich zu mir eher feines Haar haben. Ich habe die volle Krause abbekommen 🙂 Als Kind war das sehr schlimm für mich, ich habe heute noch traumatische Erinnerungen an das Haarekämmen. Weil meine Eltern irgendwann nicht mehr mit meinem Krausekopf zurecht kamen, haben sie meine Haare einfach abrasiert, da war ich 4 oder 5… Jetzt stellt euch mal vor, wie ich mich gefühlt habe… im Winter … von schöner dicker Wolle auf dem Kopf zu GLATZE 😀 das war echt schlimm und ich habe mich total geschämt wie ein Junge auszusehen. 
Irgendwann ging es dann mit meinen Haaren, bis ich dann in die Phase kam, dass ich wie ein Junge aussehen WOLLTE. Ich hatte mit 8/9 Jahren so eine Phase, wo ich mich angezogen hatte wie ein Junge und auch kurze Haare hatte… Mit 10 war das dann vorbei und ich ließ sie wachsen. Ich hatte viele Sachen ausprobiert: Haaröl, Haarwasser, Gel etc. aber im Nachhinein hat das alles nichts geholfen. Ich trug meine Haare bis ich 17 war eigentlich immer in einem strengen geglättetem Zopf, zwischendurch hatte ich meine Punk-Phase und habe mir die Haare bunt gefärbt (großer Fehler! :D) 
Nach einem Urlaub mit Freunden am Meer trug ich meine Haare dann natürlich ohne zu glätten, einfach waschen und lufttrocknen lassen, das ging dann so bis ins erste Semester an der Uni. In der Oberstufe war ich die mit dem Afro, alle haben ihn geliebt und ich auch. Im Studium habe ich dann angefangen zu relaxen, was die ersten paar Male auch ganz gut ging, meine Haare waren so weich wie nie zuvor… nur nach ca. 1 Jahr relaxen waren meine Haare kaputt, dünn und brüchig. Im 4. Semester ließ ich mir die Haare dann kurz schneiden, so wie Rihanna, Radikalschnitt. Ich fand es mega cool und es war total pflegeleicht.
Im 5. und 6. Semester war ich im Ausland in Frankreich und dort kam ich auf den Halfwig/Lacefront-Wig-Trichter. Ich wollte einfach wieder lange Haare haben und konnte mir dort keine Weave oder Ähnliches zulegen, weil ich ungefähr im Kaff des Todes gelebt habe und es dort keine Afroshops oder so etwas gab.


Heute lasse ich meine Naturhaare unter meinen Weaves oder Lacefronts wachsen und sie gedeihen ohne Ende. In 2-3 Jahren sind sie dann lang genug, dass ich mich wieder traue, sie zu zeigen 🙂 

Was magst du an deinen Haaren?
Was ich an meinen natürlichen Haaren mag, ist die Fülle und das Volumen. 


Was ist deine Haarroutine und welches sind deine Lieblingsprodukte?
Ich benutze sehr gerne Palmer’s Coconut Butter, generell viele Produkte von Organic Root Stimulator Olive Oil (z.B. Smooth n Hold Pudding oder Edge Control), außerdem Next Image Conditioner & Detangler Spray… ich bestelle meine Produkte aus den USA. 

Was ist im Moment dein Lieblingsstyle?
Mein momentaner Lieblingsstyle sind loose curl. Ich liebe „big hair“/Löwenmähne! 

Hast du auch ein Paar Beauty-Tricks für die Krauselocken parat?
Jede Krauselocke hat anderes Haar. Es muss jeder für sich selbst herausfinden, was gut ist und was nicht, aber generell rate ich von Relaxern ab!! Das macht die Haare echt kaputt und ist auch so gesundheitsschädlich. Eine abgeschwächte Form (die ich auch selbst noch ab und zu benutze) ist Texturizer. Das entkraust ein wenig aber nicht so aggressiv wie Relaxer. 

Was sind momentan deine drei Lieblingslieder?
Ich bin ein 90er Kind (1989 geboren aber aufgewachsen in den 90ern ;)) und ich liebe Old School Hip Hop und R’n’B. Ich höre zur Zeit „Ruffa – Don’t Worry“; „Da Bushbabees – 3 MCs“ und „2pac – Gotta Get Mine“
Was ist dein Lieblingsessen?
Ich esse generell gerne 😀 Ich habe gar kein wirkliches Lieblingsessen, aber zur Zeit esse ich viel Fisch und mein Freund hat mich auf den afrikanischen kulinarischen Trichter gebracht (Maniok, Kochbananen, Bohnen etc.).

Was möchtest du den Krauselocken sonst noch mitteilen?
Steht zu dem, was ihr tut und lasst euch nicht entmutigen, euren Traum zu leben! 

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Meine ehemalige Nachbarin

Die “Neger”-Dabatte ist noch lange nicht ausdiskutiert. Krauselocke Julia teilt mit uns eine Erfahrung, die gar nicht mal so selten ist…


Meine ehemalige Nachbarin
Hallo liebe Krauselocken,
ich hatte kurz vor Weihnachten ein Telefonat mit meiner alten Nachbarin aus Köln Kalk.
Kurz zum Hintergrund: ich habe dort knapp zwei Jahre in einem Mehrfamilienhaus gelebt. Der Großteil der Nachbarn waren alteingesessene Ur-Kölner. Unter anderem eben auch meine liebe Frau Nachbarin (ich nenne mal keine Namen), die schätzungsweise um die Anfang 70 ist. Seit ich ausgezogen bin haben wir es uns zur Tradition gemacht, zu Ostern und zu Weihnachten zu telefonieren und Neuigkeiten auszutauschen.
Bei den meisten Leuten gilt diese Dame als Hausdrachen – und ja, das kann sie durchaus sein. Ich habe aber, aus welchen Gründen auch immer, einen Stein bei ihr im Brett. Jedenfalls ist sie auf keinen Fall ausländerfeindlich, hat aber eine gewisse Skepsis gegenüber „Fremden“. So erzählt sie z.B. gerne von den „Türken“, die ja trotz ihrer Kinderschar nett und ordentlich sind. Klar, das kann man sehen wie man will… aber ich weiß halt, dass sie es nicht wirklich böse meint.
Nun gut, vor Weihnachten habe ich also meinen obligatorischen Anruf getätigt und sie berichtete mir von einer Familie, die neu eingezogen ist. Ich habe verstanden, es seien „Näher“ – und war erst etwas irritiert. Nach mehrmaligem Nachfragen habe ich es akustisch immer noch nicht verstanden und fragte, ob sie denn eine Schneiderei hätten. „Nein“ sagte sie, „NEGER, NEGER SIND DA EINGEZOGEN“. Mir blieb erst mal für gefühlte 10 Minuten die Sprache weg, weil ich etwas irritiert war. Schließlich weiß sie ja, dass ich auch „einer von denen bin“. Ich glaube sie hat es bis heute nicht bemerkt, wie sehr sie mich damit geschockt hat.
Was ich damit sagen will ist, dass gerade ältere Leute manchmal solche Bezeichnungen benutzen, und sich rein gar nichts dabei denken. Trotzdem fand ich es krass. Es sei ihr verziehen….
Hattet ich auch schon mal Situationen, bei denen Euch fast die Gesichtszüge entglitten sind?
Liebe Grüße von Julia

Mehr über Julia lest ihr hier: https://www.krauselocke.de/2012/06/krauselocke-julia-aus-bonn.html 

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Frühlings-sale

FRÜHLINGS-SALE: Vom 13. bis 22. März 2013 gibt’s im KrauseShop keine Versandkosten bei Bestellung von zwei Artikeln. 

Außerdem sind die KrauseHoodies reduziert. Gutscheincode für Null-Versandkosten: OSTERHASE2013 


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Wir suchen Models!

Krauselocken, wir brauchen regelmäßig neue Fotos für die Seite!Also meldet euch als KrauseModels!

Ihr kommt aus Köln/ Bonn oder näherer Umgebung und habt Lust als Model auf KrauseLocke.de zu erscheinen? 
ODER: 
Ihr habt eine interessante Story zu erzählen oder tolle Tipps, die ihr in der Rubrik “Krauselocken” mit der Community teilen wollt? 
ODER: 
Ihr kennt jemanden, der genau hierhin passen würde, sich aber von alleine nicht traut?

Egal welche Hautfarbe ihr habt, ob Plus-Size, medium oder skinny, Krause, Locken, Wellen, jung oder alt etc. Vergesst die gängigen Modelmaße und Vorgaben! Wenn ihr euch wohl in eurer Haut und mit euren Haaren fühlt und euch mit KrauseLocke.de identifizieren könnt, dann wollen wir EUCH! Auch die Herren unter Euch sind gefragt! Wir suchen interessante Krauselocken! Also, traut euch, Jungs und Mädels! 🙂

Die Fotos, die bei dem Shooting entstehen dürft ihr hinterher auch selber behalten. Und: wir veröffentlichen Fotos nur in Absprache mit euch! ALSO LOS!

Schickt uns ein Foto, euer Alter und eure Kontaktdaten mit dem Stichwort “Models” an info@krauselocke.de.
Wir freuen uns auf Euch!

Trau dich und werde Model auf KrauseLocke.de!
Haustiere sind auch erlaubt! 😉
Hier, das Video von unserem allerersten Shooting im Oktober 2011! Seid beim nächsten Mal dabei 😉


Fotos by: Christopher Pattberg/ Michel Besl

Schauspielerin Samia DauenhauerIm Interview mit KrauseLocke.de

Foto: Steffen Freiling

In der RTL-Vorabendserie “Guten Zeiten, schlechte Zeiten” spielte Samia Dauenhauer die Rolle der Jacky Krüger. Jetzt schlägt die Schauspielerin neue Pfade ein.

Samia, was hat dich zur Schauspielerei gebracht?
Ich stand schon als Kind auf der Bühne, da ich früh begann zu tanzen und im Chor zu singen. Damals lebte ich noch in Hessen. Die Bad Hersfelder Festpiele haben mich sehr geprägt. Zum einen, weil ich dort sowohl mit dem Kinderchor, als auch durch Komparserie, mehrfach die Gelegenheit hatte auf der Bühne zu stehen und so die Angst vor Publikum zu besiegen, noch bevor ich sie entwickeln konnte und zum anderen, weil ich dort als Zuschauerin viel gesehen und durch verschiedene freundschaftliche Kontakte später auch hinter der Bühne viel beobachten konnte. Mir kam die Welt des Theaters magisch vor, da wollte ich dazu gehören. Dass ich nach und während meiner Schauspielausbildung erstmal Stress und viele Castings haben und viel, viel Text lernen würde, wusste ich mit der kindlich romantischen Vorstellung von damals ja noch nicht. Doch es bleibt dabei: Ich liebe diesen Beruf. Immer wieder. Einen wirklichen Werdegang möchte ich gar nicht beschreiben. Für mich beginnt mit jeder neuen Rolle wieder alles von vorne. Als müsste immer wieder neu Laufen gelernt werden, mit allen Rückschlägen und Erfolgen.

Was macht dir Spaß an deinem Job?  
Ich mag sowohl den Prozess eine Figur zu entwickeln, als auch den Moment sie gefunden bzw. erfunden zu haben. Die Freiheit zu fühlen vorübergehend ein vermeintlich anderer Mensch werden zu können. Am Schönsten finde ich es, wenn ich spüre, dass ich in einem anderen Menschen etwas auslösen kann dadurch.

Was und wer ist deine Inspiration?
Das Beobachten anderer Menschen, Helge Schneider, spannende Kollegen, R.W.Fassbinder, Filme, Stücke, Erlebtes, Gehörtes… Die Liste ist lang!

Was rätst du Krauselocken, die auch gerne eine Karriere als Schauspieler eingehen wollen, sich aber nicht richtig trauen?
Traut euch! 😉

Foto: Steffen Freiling


„Wo kommst du her?“ hört man als Krauselocke ja ständig. Jeder erhofft sich damit eine andere Antwort. Wir fragen dich aber trotzdem wo du herkommst – beantworte die Frage, wie du magst.

Ich komme aus Hessen, habe aber afro-amerikanische Wurzeln.

Viele afrodeutsche Schauspieler beklagen sich darüber, oft ausschließlich klischeebehaftete Rollenangebote zu bekommen – wenn sie aufgrund ihrer Hautfarbe nicht schon von vorne herein abgelehnt werden. Vom Kriminellen bis hin zum begriffsstutzigen Hausmädchen, das im gebrochenen Deutsch spricht ist vieles vertreten. Wie empfindest du die Situation als afrodeutsche Schauspielerin?

Ich bekomme natürlich auch hin und wieder solche Anfragen, bin aber glücklich mit den Rollen, die ich bislang gespielt habe. Das waren fast nie Figuren, die unbedingt eine dunklere Hautfarbe haben mussten. Ich hatte meistens Castings, bei denen die Konkurrenz auch gern mal blond war, da der Typ noch nicht fest stand. Wenn ich merke, dass das ein wichtiges Kriterium für ein Projekt ist, schaue ich immer genauer hin. Ich mache definitiv nicht alles, doch meine Grenzen sind schon recht weit gesteckt. In erster Linie will ich spielen. Das mit dem gebrochenen Deutsch und den Zimmermädchen-Geschichten kenne ich allerdings selbst auch als Reizthema. Ich finde, man muss immer genau gucken, was damit erzählt werden soll und dann abwägen. Wie bei Nackt-Szenen oder anderen Themen auch.

Hast du persönlich in deinem Leben Erfahrungen mit Rassismus, Mobbing oder Anfeindungen machen müssen?
Brenzlige Situationen hatte ich noch nicht so oft, doch den alltäglichen “positiven Rassismus” kenne ich ganz gut. Wenn Leute extra langsam, mit großen Gesten reden, noch bevor man ein Wort gesagt hat zum Beispiel. Ich finde das zwar unverschämt, doch kann mittlerweile drüber lachen, wenn ich eine freundliche Motivation dahinter vermute. Früher empfand ich das grundsätzlich als sehr kränkend.

Auch die Eigenschaft sportlich fit zu sein und ein grandioses Rhythmusgefühl zu haben wird oft mit Dunkelhäutigen assoziiert. Deine Rolle als „Jacky Krüger“ in der Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ hast du mit Bravour gespielt. Jacky’s größter Traum war es, Tänzerin zu werden. Hast du dich als „Jacky“ da in einem Klischeebild gesehen oder hat das keine Rolle gespielt?
Danke! Ja, da wurde natürlich schon auch mit Klischees gearbeitet. Aber da kommt man wohl auch schwer dran vorbei, wenn man in kurzen Sequenzen abbilden will, in was für Situationen ein Teenager mit dunklerem Teint in Berlin kommen kann. Ich fand das größten Teils recht realistisch geschrieben und sah “Jacky” auch als Fortschritt, was Geschichten zu dem Thema im deutschen Vorabendprogramm betrifft. Es gilt ja leider immernoch oft als “mutig” eine Farbige in den Hauptcast aufzunehmen. Aber um auf die Frage nach dem Klischee genauer einzugehen, müssten wir das Format Serie an sich jetzt ja noch mit hinterfragen und das würde sicher zu lang dauern.. 😉

Foto: Steffen Freiling

Was machst du momentan?
Ich probe, da ich in ein paar Wochen meinen ersten Film drehe und hoffe, dass der es in die deutschen Kinos schafft. Das ist eine spannende Zeit gerade, mit spannenden Kollegen und einer tollen Regisseurin. Ich darf natürlich noch nicht all zu viel verraten, aber ich hoffe, ihr schaut ihn euch alle an! 🙂

Was sind deine Pläne für die Zukunft?
Jetzt warte ich erstmal auf den Beginn der Dreh-Arbeiten und habe einen neuen Job als Sprecherin. Es ist auch mal schön, ganz unbeobachtet mit der Stimme zu arbeiten, als Ausgleich, finde ich. Ich würde ja verdammt gern mal eine durchgeknallte Zeichentrick-Ente synchronisieren oder sowas.

Samia, du bist eine Hübsche. Neuste Fotos, die wir von dir auf Facebook gesehen haben beweisen es nur. Hast du auch ein Paar Beauty-Tricks für die Krauselocken parat?
Ähm, dankeschön. (Gut, dass ich nicht so rot werden kann – Die meisten von euch werden wissen wovon ich rede) Ich habe leider keine besonderen Beauty-Tricks. Viel Sport machen, gesund essen, genug trinken und ein Makeup wählen, das der Haut nicht schadet und den richtigen Farbton hat. Langweilig, gell? 😉

Foto: Steffen Freiling

Was sind momentan deine drei Lieblingslieder?

“Pretty Face” von Sóley

“I want the world to stop” von Belle and Sebastian

“Words of mine” von Dan Freeman and the serious

Was ist dein Lieblingsessen?
Ich koche sehr gerne und momentan viel thailändisch. Ein wirkliches Lieblingsessen habe ich aber nicht. Eis vielleicht.

Dein Lebensmotto?
Das wechselt immer und momentan wüsste ich keins, das wirklich zutrifft. Ich habe aber erst gestern darüber gesprochen, dass Kurt Cobain mal sinngemäß sagte “Ihr lacht über mich, weil ich anders bin. Ich lache über euch, denn ihr seid alle gleich.” Das hat wenig mit meinem Lebensmotto zu tun, regt aber zum nachdenken an.

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Krauselocke Ornela: Eine Haarjourney von Kamerun nach Deutschland

Stell dich doch mal vor!
Ich bin Reine Ornela Assobjio. Maschinenbaustudentin, 21 Jahre alt, und seit 2,5 Jahren in Deutshland. Afrohaarliebhaberin, Bloggerin, und Youtuberin in meinen Pausen, man kann mich hier http://krauseshoenheit.blogspot.de/  oder hier youtube.krauseschoenheit finden.

Ich komme aus Kamerun und bin vor über 2 Jahren zum Studieren ausgewandert. Da wo ich her komme spricht man Französisch und Englisch und deswegen habt ihr bestimmt schon viele Fehler entdeckt. Sorry aber meine Sprachen sind Französisch und Englisch.


Was macht dir Spaß an deinem Blog und deinem Channel?

Was mich betrifft:  Die Tatsache ,dass ich über mich berichten kann, hilft mir persönlich mich an meine Vorsätze zu halten. Da andere sich danach orientieren oder motivieren lassen, zwingt mich auf jeden Fall nicht faul zu sein. Es ist auch eine Gelegenheit für mich meine Rechtsschreibung oder meinen Wortschatz zu verbessern und neue Wörter zu lernen.

Was meine Folger betrifft: Ich versuche eine unterhaltsame Plattform zu kreieren wo man sich erkennen kann, wo man Informationen direkt auf Deutsch bekommt. Und vor allem macht es mir Spaß die Afrohaar – Community zu erweitern. Deutschland wird auch eines Tages, Hairgurus haben, es wird auch eine Inspirationsplatte sein für die nächsten Generationen.





Wer ist deine Inspiration? 

Eine ganze Menge Frauen inspirieren mich. Aus Deutschland kann ich Blackvelvet aka Ani , Marlies, Cynthia von Bliss4curls , Bonzenga nennen. Aus Frankreich inspirieren mich Mymou, Misscamaelle, Yunikritini. Und zu guter letzt aus den englischsprachigen Ländern mag ich Simplyounik, und MsVcharles .

  
Wie kamst du dazu, dir die Haare natürlich wachsen zu lassen?
Ich habe immer krause Haare gehabt, weil ich nicht wollte, dass sie so wie die meiner Schwester aussehen (kaputt, strapaziert, brown, spröde, iiiiih). Ich fand und finde es auch blöd die Haare zu relaxen um sie dann ständig unter Weaves zu verstecken.Ich ließ lieber mein Haar so. Ich tat auch nichts für mein Haar. Halt nur 1 oder 2mal pro Woche mit Shampoo in Cornrows waschen, und wenn es noch feucht ist mit einem weitzackigen Kamm durchkämmen. Dann 2 Cornrows machen, bis meine Schwester Zeit hat sie zu flechten oder alleine 6 Cornrows machen. Wasser in die Haare sprühen um sie kämmbar zu machen, oder eine Spülung oder Masken benutzen, kannte ich alles nicht. Wenn ich Rastas hatte dann war es so für 2 Monate. Ich mochte meine Haare gar nicht.

Aber vor meiner Abreise wollte ich Micro Senegalese Twists machen. Damit die Frisur länger hält, habe ich dann meine Haare relaxt. Mal glattes Haar zu haben war schön. Sie hielten tatsächlich 4 Monate.

Ankunft in Deutschland:
Alles lief anfangs toll. Irgendwann ließ ich mir Open Braids machen und behielt es 3 Monate lang, weil meine Cousinen keine Zeit hatten mich zu frisieren. Ich wusch in der Zeit meine Haare alle 3 Wochen. Das war das einzige, was mir damals eingefallen ist. Keine Maske oder Spülung: KEIN Feuchtigkeitsprodukt nur Öl um die Haare kämmen zu können. Und ich dachte so könnte es reichen.

Aber mit der Zeit brachen meine Haare ab und aus Wut entschied ich mich in einer Nacht im April alleine die Haare aufzumachen. In dieser Nacht habe ich fast geweint. ich hatte nur noch 6 bis 10 cm Haarlänge. Frustriert ging ich ins Internet und gab ” Haarwachstum” auf Französisch ein und sah ein Video von Mymou. Und so fing alles bei mir an. Ich akzeptierte meine krausen Haare. Mit “akzeptierte meine Haare”, meine ich, dass ich anfing, sie zu mögen. Früher hatte ich krauses Haar, weil ich nicht wollte, dass sie so wie die meiner Schwester aussehen (kaputt, strapaziert, brown, spröde, iiiiih).

Was magst du an deinen Haaren?
Ich finde sie schön und mag die Tatsache, dass sie jede Form annehmen können.

Was ist deine Haarroutine und welches sind deine Lieblingsprodukte?

Monatlich eine Hennabehandlung. Wöchentlich wasche ich meine Haare mit Shampoo, danach mache ich eine Spülung und dann die Maske. Wenn ich es eilig habe, überspringe ich die Spülung und mache direkt die Maske nach dem Shampoo. Und dann twiste ich alles.

Mit Protective Style mit Kunsthaar benutze ich kein Shampoo und keine Maske. nur die Spülung 1mal / Woche, oder auch auch 2mal wenn ich ein erfrischendes Gefühl haben möchte.

Täglich : morgens und abends Feuchtigkeit spenden und versiegeln

Meine grundlegenden Produkte: In einer vollen Sprühflasche: Wasser (90%), Leave in conditioner ( 1 Esslöffel), Rosmarinöl (4-6 tropfen),1 Esslöffel Apfelessig

meine Lieblingsshampoos: von Tias Mimosa, Alverde

Lieblingsspülungen: Tias Mimosa, Alverde

Leave in Conditioner: Neobio henna balsam und eine selbstgemache Ölmischung zum versiegeln

Was ist im Moment dein Lieblingsstyle?
Der Trend im Moment ist Extensions. ich liebe Yarn twists.

Hast du auch ein Paar Beauty-Tricks für die Krauselocken parat?
Was Make up und co angeht bin ich noch etwa unsicher und schüchtern, obwohl ich es an anderen sehr schön finde. Aber grundsätzlich sich jeden Abend und Morgen das Gesicht reinigen. Ich benutze die Alverde feuchten Reinigungstücher, und finde sie suuuper.

Wie wird man das, was du bist (Job/ Studium)?

Man sollte nur gut zeichnen können, und halt gut in Mathe, physik sein.

Was sind momentan deine Lieblingslieder?

* Inna modja — Igot kinks in my hair

* die Hillsong . Eine Gospelgruppe

Was ist dein Lieblingsessen?
Ich esse sehr gerne Chilli con canre mit Plantains (Aloko) oder Brot. Mein Lieblingsessen ist Poisson Braise (gegrillten Fisch) mit Plantains und Miondo (Keine Ahnung wie man es anders nennt)


Was möchtest du den Krauselocken sonst noch mitteilen?

Less is more oder weniger ist mehr. man braucht nicht 1000 Öle zu verwenden. Die erfolgreichsten Rezepte sind sehr einfach.

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Mehr Krauselocken wie Ornela findet ihr hier: 
KrauseLocke.de/ Krauselocken
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KrauseLocke auf Instagram

KrauseLocke ist jetzt auf Instagram und ihr könnt uns folgen!


Krauselocken, wir sind ständig auf der Suche nach den neusten Trends, den interessantesten Geschichten und den aufregendsten Ereignissen. Sehr oft kommt es vor, dass wir draußen in der Welt unterwegs sind und Dinge sehen oder Menschen treffen von denen wir glauben: “WOW, das wäre doch was für die Krauselocken!”. Manchmal fehlt uns aber die Zeit, direkt einen Artikel auf KrauseLocke.de zu verfassen, um euch über diese Dinge auf dem Laufenden zu halten.

Damit ist aber jetzt Schluss! Wir sind auf Instagram und werden dort ab jetzt alles festhalten, was uns in der großen weiten Welt so begegnet!

Also folgt uns und:

– seid die Ersten, die von dem neuen Haarprodukt erfahren, dass wir bald testen

– erfahrt wo es die neusten Schnäppchen gibt

– schaut euch tolle Frisuren an, frisch gestylt und so gut wie live

– lernt leckere Rezepte und Gerichte kennen
 

– bekommt Schmink- und Kosmetikempfehlungen

– seht euch einfach ein paar tolle Bilder an

– UND UND UND

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Erfahre als Erste/r, welche Produkte wir in Zukunft vorstellen!

Wo gibt’s die besten Schnäppchen?

Keep it kraus!
Euer KrauseLocke-Team


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BHF Magazine: Votet für Krauselocke Sarah!

 Krauselocke Sarah über dunkelhäutige Frauen in der Modebranche und ihre Beauty-Tipps!

Stell dich doch mal kurz vor!

Ich heiße Sarah bin 22 Jahre alt und studiere Afrikanistik und Islamwissenschaften an der Uni Köln. Meine Eltern kommen ursprünglich aus Nigeria. Ich bin jedoch hier in Deutschland geboren worden. Seit 2011 wohne ich in Köln.


Deine Inspiration?

Meine Inspiration sind junge, talentierte Afrikaner/innen in unserer Gesellschaft. Immer mehr junge Menschen tragen was zur Gesellschaft bei. Sei es Mode, Musik oder Kunst.

Du machst bei einem Wettbewerb mit. Was ist das für ein Wettbewerb?
Der Wettbewerb ist von dem BHF Magazine und ist ein Fotowettbewerb. Alle Teilnehmerinnen mussten mindestens 10 professionelle Fotos einreichen.

Warum nimmst du teil?
Ich habe daran teilgenommen,weil eine meiner Kommilitoninnen für das Magazin Artikel schreibt. Sie hat meine Bilder gesehen und mich gefragt ob ich nicht Lust hätte daran teilzunehmen.

Was ist dein Motto? “Gewinnen um jeden Preis” oder “Dabei sein ist alles”?
Mein Motto ist definitiv „Dabei sein ist alles“.

Was erhoffst du dir von einem Sieg?
Da die Siegerin auf das Titelblatt des Magazins kommt und dafür neue Professionelle Fotos macht, erhoffe ich mir damit noch ein größeres Publikum zu erreichen.

Haben dunkelhäutige Mädchen es in der Modebranche schwerer, als hellhäutige?

Meiner Meinung nach gibt es viel zu wenige dunkelhäutige Mädchen in der Modebranche. Es ist nicht einfach für ein dunkelhäutiges Mädchen aber ich hoffe sehr, dass sich das in den nächsten Jahren ändern wird.

Was hältst du von Schönheitsidealen?
Ich halte nichts von Schönheitsidealen. Für mich muss keine Frau dünn sein, langes Haar und einen prallen Busen haben. Genauso wenig wie ein Mann muskulös sein muss. Aber wie heißt es so schön „Schönheit liegt im Auge des Betrachters.“

Wo kann man für dich voten?

Also ihr könnt auf die Seite https://www.facebook.com/pages/BHF-MAGAZINE-AFRICA/25536332392 gehen und dort noch alle Bilder von mir liken, kommentieren oder teilen.
Und ihr könnt hier https://www.facebook.com/pages/BHF-MAGAZINE-AFRICA/25536332392?sk=app_451684954848385 ebenfalls kommentieren oder das Bild an einzelne Personen aus eurer Liste schicken, an eine Emailadresse oder in Gruppen posten. Der Vote-Button kann hier nur einmal angeklickt werden. Ich bin die Kandidatin 61.

Wie kamst du dazu, dir die Haare natürlich wachsen zu lassen?
Ich habe das erste Mal Ende 2009 aufgehört meine Haare zu Relaxen. Für mich machte es keinen Sinn mehr ständig eine verbrannte Kopfhaut zu haben und dünnes Haar. Ich habe mir viele Videos auf Youtube angeschaut und mich auf englischsprachigen Blogs informiert. Aufgrund von Stress musste ich von 2009 bis 2012 meine Haare dreimal abschneiden. Im Januar 2012 habe ich sie mir das letzte Mal kurz geschnitten und ich bin sehr glücklich über mein Haarwachstum bis jetzt.

Was magst du an deinen Haaren?
Die Vielfältigkeit. Ob Twist Out, Blow Out, Twist, Braids oder sogar Weaves alles ist machbar.

Was ist deine Haarroutine und welches sind deine Lieblingsprodukte?

Zurzeit habe ich eine Weave drin.Wenn ich meine Haare offen trage besteht meine Haarroutine darin, dass ich meine Haare alle 3-4 Tage mit der Herbal Essence Spülung wasche. Nach dem Waschen benutze ich für meine Edges Rizinusöl und für den gesamten Kopf einen Leave in Conditioner. Einmal im Monat mache ich dann entweder eine Hot-Oil Treatment oder eine Mayonaisenkur.


Hast du auch ein Paar Beauty-Tricks für die Krauselocken parat?

Weniger ist mehr. Ich finde es schön wenn Frauen nicht allzu viel Make Up auftragen. Es reicht wenn die Augenbrauen in einer schönen Form sind, ein dezenter Lidstrich und etwas Lipgloss aufgetragen wird.

Womit verdienst du dein Geld?

Im Moment arbeite ich für eine Catering Firma. Ich helfe dort als Servicekraft aus bei verschiedenen Veranstaltungen.

Was macht dir Spaß, an dieser Arbeit?
Die gute Zusammenarbeit im Team.

Wie wird man das, was du bist?
Informationen dazu gibt es für alle Interessenten auf der Internetseite der Universität zu Köln. Zum Ende jedes Semesters gibt es einen Tag der offenen Tür.

Was sind momentan deine drei Lieblingslieder?

Rihanna – Diamonds

Alicia Keys – Girl on Fire

WizKid – Pakurumo


Was ist dein Lieblingsessen?

Ich habe kein Lieblingsessen. Ob deutsche, afrikanische oder chinesiche Küche alles schmeckt mir gut.

Was möchtest du den Krauselocken sonst noch mitteilen?
Sei immer du selbst und mache das Beste aus allem was du machst.

Votet für Sarah unter https://www.facebook.com/pages/BHF-MAGAZINE-AFRICA/25536332392
und https://www.facebook.com/pages/BHF-MAGAZINE-AFRICA/25536332392?sk=app_451684954848385

Wir drücken ihr die Daumen! Keep it kraus!

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Frankfurter Krauselocke Fatima aus Rußland stellt sich vor

Fatima kommt aus Russland. Ein Teil ihrer Familie ist tatarisch. Ihr Vater ist Lybier. Sie selber studiert in Frankfurt. Dass die Frage “Woher kommst du” auf Partys jedes Mal der Knaller ist, daran hat sie sich bereits gewöhnt. Ihren Big Chop machte Fatima in Deutschland – seitdem liebt sie ihre Haare.

Stell dich doch kurz mal vor!
Hey! Mein Name ist Fatima. Ich bin gerade 20 geworden und studiere in Frankfurt am Main.

Wirst du durch irgendetwas inspiriert? Ich habe eigentlich keine konkrete Person, die mich inspiriert. Aber ich nehme mir sehr oft starke und liebevolle Menschen als Vorbild, die mit ihrem Intellekt und ihrem Selbstbewusstsein überzeugen.

„Wo kommst du her?“
Jetzt kommt’s: Ich bin aus Russland :), wobei meine Mama vom Pass her Russin ist, von der Ethnie her ist der eine Part meiner Familie aber tatarisch. Mein Vater ist Libyer. Das ist der Knaller auf jeder Party. Wenn ich gefragt werde “Wo kommst du her?” und ich dann antworte, ist jeder total überrascht und kann es nicht glauben ;). Dabei ist Russland das größte Land der Welt mit Hunderten von verschiedenen Ethnien. Es gibt einige zugezogene dunkelhäutige Menschen, aber auch viele, die eher ein asiatisches, als ein “typisch russisches” Aussehen haben. Sehr viele Leute halten mich für eine Habesha. Seit 10 Jahren wohnen wir in Deutschland, im schönen Kurort Bad Nauheim in der Nähe von Frankurt am Main.

Wie kamst du dazu, dir die Haare natürlich wachsen zu lassen?
Meine Mama hat lange glatte, blond gefärbte Haare. Sie wäscht sich die Haare ihr Leben lang mit Shampoo und benutzt Conditioner oder sonstiges eigentlich nur, wenn sie in die Sauna oder ins Schimmbad geht. Dementsprechend hat sie auch meine Haare gepflegt. Wenn sie frisch gewaschen waren, hat sie meistens 2 Zöpfe geflochten und sie in Ruhe gelassen. Wenn die Haare verknotet waren, kämmte sie sie.

Wir kamen nach Deutschland, als ich 9 Jahre alt war. Mit ungefähr 13 Jahren bin ich zu einem Friseur um die Ecke gegangen und habe ihn darum gebeten, meine Haare mit einem Glätteisen zu glätten. Er meinte, er wolle meine Haare nicht unnötig strapazieren, ich solle doch zu einem Afroshop nach Frankfurt fahren und mich dort beraten lassen. AFROSHOP? Das habe ich zum 1. Mal in meinem Leben gehört und wurde sehr neugierig.

Meine Mama und ich sind dann nach Frankfurt gefahren und dort hieß es sofort “Relaxen”. Wir waren beide nicht abgeneigt, da wir die Prozedur vorher gar nicht kannten und sie für nicht besonders gefährlich hielten. Nach ungefähr einer Stunde habe ich dann das fertige Ergebnis gesehen und war einfach begeistert! Glatte Haare, die ihre volle Länge annahmen, durch die man ganz einfach mit den Fingern gehen konnte – WOW!!! (Das klingt paradox, durch das Relaxen habe ich etwas Wichtiges gelernt, was ich bis heute nicht verworfen habe: Kein Shampoo ohne Haarkur!!!) Ich ließ mir ungefähr alle 5 Monate die Ansätze relaxen, auch wenn es an manchen Stellen auf dem Kopf sehr gebrannt hat. Ich dachte einfach “Das gehört dazu.”

Irgendwann entdeckte ich die Black Hair Community im Internet und war begeistert von den Frauen, die tausende von Tips in ihren sämtlichen Videos gaben. Zunächst habe ich mir natürlich die Videos angeschaut, bei denen es um relaxte Haare ging, doch dann klickte ich aus Interesse auf Tutorials für Afrohaare. Es hörte sich alles so einfach und toll an, vor allem entdeckte ich die Schönheit von natürlichem Afrohaar, was ich vorher in der Form ja noch nicht gesehen hatte (Meine natürlichen Haare waren früher sehr trocken und in dem Afroshop-Milieu gab es hauptsächlich relaxte Haare, Weaves oder Zöpfchen, die ich damals nicht so schön fand.).

Es war bei mir erst ein langsamer Prozess: Ich glättete meine Haare nach dem Waschen nicht mehr, sodass sie eine wellige Strukur hatten. Diesen Style trug ich einige Monate, bis ich kurzerhand entschloss, einen “Big Chop” zu machen (ungefähr mit 17 Jahren)!
Für Freunde und Familie war das eine große Überraschung, aber ich bekam sehr viele Komplimente und bis jetzt ist es eigentlich die Frisur, die mir an mir am meisten gefallen hat. Ich experimentierte herum und genoss diese einfache Frisur. 11 Monate später flochten mir meine Mama, meine beste Freundin und ich Garn in die Haare (googlet mal “Yarn Braids”, ich liebe diesen Style!!!). Was nach 2 Wochen passierte, war der Horror: Die Kopfhaut juckte, einige Strähnen am Ansatz verfilzten (ABER: Ich habe im Internet nur Positives über diese Frisur gehört, also lasst euch jetzt von mir nicht abschrecken ;)). Deshalb kam nach einem Jahr der 2. Big Chop (mit 18 Jahren).
Seit dem lasse ich meine Haare einfach ganz entspannt wachsen…. 🙂


Was magst du an deinen Haaren?
Wenn ich sie in Ruhe lasse, sind sie kringelig und glänzen schön! Ich denke aber, dass ich überhaupt keine Probleme damit hätte, sie mal mit einem Glätteisen zu glätten. Sie sind relativ leicht kämmbar und ES SIND VIELE :D.

Was ist deine Haarroutine und welches sind deine Lieblingsprodukte?
Die Haarroutine ist ganz einfach. Ich wasche mir die Haare einmal die Woche. Davor oder danach, je nach
dem, packe ich eine Kur rein. Nach dem Waschen kommt dann die Spülung, danach ein Leave-In Conditioner und ein Öl. Ab und zu mache ich noch Co-Washing unter der Woche. Ab und an sprühe ich auch einfach mal so Wasser in die Haare und dann etwas Öl, damit die Feuchtigkeit nicht verloren geht. Meine Lieblingsprodukte sind definitiv die von Alverde: sie sind günstig und tun, was sie versprechen! :).

Was ist im Moment dein Lieblingsstyle?
Ich trage meine Haare entweder offen – in letzter Zeit eher selten, da sie wegen der Länge schnell verknoten. Oder ich flechte mir 4 Zöpfe und befestige sie am Hinterkopf mit ein paar Haarklammern. Der Style ist einfach und hat den Orden für einen der einfachsten “Protective Styles” verdient! 😉

Hast du auch ein Paar Beauty-Tricks für die Krauselocken parat?
Akzeptiert Eure Haare und vor allem ihre Bedürfnisse. Was bringt es Euch, die Haare jeden Tag zu waschen, wenn die Prozedur sie nur austrocknet? Ich werde von meinem Freund belächelt, weil ich mir Öl in die Haare schmiere, aber das ist nunmal das, was sie brauchen. LISTEN TO YOUR HAIR :).

Was macht dir Spaß, an deinem  Studium?
Mir macht Spaß, dass ich mich noch nicht festzulegen brauche. Psychologie ist ein sehr breit gefächertes Studium mit vielen Möglichkeiten und ich habe genug Zeit, mich zu entscheiden, in welche Richtung es für mich gehen wird.

Wie wird man das, was du bist?
Man muss einfach in der Schule ganz viel herumstreben haha! Es gibt aber auch einige Quereinsteiger, man kann sich einfach im Internet über die Möglichkeiten informieren.

Was möchtest du den Krauselocken sonst noch mitteilen? 
Ich bin immer noch begeistert, dass es eine stark wachsende Black Hair Community in Deutschland gibt und ich trage sehr gerne meinen Teil dazu bei und hoffe, ich konnte Euch vielleicht helfen! 🙂

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