Herzlich Willkommen im KrauseLoxikon! Hier findest du von A bis Z  Wissenswertes rund um das Thema Krauselocken! Das Loxikon wird regelmäßig erweitert, also schau immer mal rein, es lohnt sich!

Du suchst einen Begriff, der noch nicht im KrauseLoxikon aufgeführt ist? Schreib uns an info@krauselocke.de (Stichwort: Loxikon) und wir recherchieren und tragen nach!

Keep it kraus!

  • 2nd day hair ### Wenn die Haare am nächsten Morgen, nachdem man sie frisch gestylt hat einfach toll aussehen, spricht man von 2ndday hair. Man muss dann nicht viel mit seinen Haaren machen und kann einfach sorausgehen. Manche verfügen sogar über das Glück von 3rd und 4th day hair 😉
  • 3abc/4a/4b/4c ### Ein System, um die verschiedenen Haartypen zu klassifizieren. Siehe auch: Haartypen
  • Ananas-Technik / (Engl. Pineappleing) – Das ist eine Frisur, die man sich zum Schlafen machen kann, um seine Locken zu schützen. Man bindet seine Haare auf dem Kopf zu einem Dutt oder Zopf zusammen und geht am besten auf einem Seidenkissen oder mit einem Seidentuch zu Bett. Am nächsten Morgen sind die Locken nicht so verknotet und lassen sich leichter stylen. Diese Frisur nennen wir Ananas-Technik, da man nachts optisch leicht mit einer schlafenden Ananas verwechselt werden kann
  • Big Chop ### Das radikale Abschneiden sämtlicher, relaxter Haare! Lies mehr darüber in unserem Beitrag: Der Big Chop
  • Box Braids ### Oft mithilfe von Kunsthaar geflochtene Zöpfe
  • Braids ### Geflochtene Haare/Zöpfe
  • Conditioner ### Das ist der englische Begriff für Haarspülung
  • Co-Washing ### Shampoo kann krauselockiges Haar sehr schnell austrocknen. Man sollte es daher nicht zu oft benutzen. Natürlich sollten die Haare trotzdem regelmäßig gewaschen werden, um sie von Schmutz zu befreien. Anstatt Shampoo kann man dafür aber auch Conditioner verwenden. Co-Washing heißt also, dass man seine Haare mit Conditioner wäscht. Vorteile des Co-Washing: Trocknet die Haare nicht aus sondern bewahrt die Feuchtigkeit, auch bei regelmäßgem Waschen / säubert die Kopfhaut / schützt vor Haarbruch, Tipp fürs Co-Washing: Unter der Dusche die Kopfhaut am besten mit Conditioner einmassieren und wieder ausspülen. Danach nochmal Conditioner auftragen und während des Duschens einwirken lassen. Am Ende ausspülen und wiegewohnt die Haare pflegen.
  • Deep Condition ### Eine intensive Tiefenhaarkur
  • Dusting ### Dusting ist eine Methode des Spitzenschneidens. Dabei wird nur ein ganz kleiner Teil der Haarspitzen abgeschnitten. Dust ist das englische Wort für Staub – die geringe, abgeschnittene Haarmenge erinnert an an Staub, der zu Boden rieselt. Wie du dir die Spitzen selbst schneiden kannst, erfährst du hier.
  • Dutt ### Wenn man sich die Haare zu einem Knoten zusammenbindet, spricht man von einem Dutt.
  • Finger Detangling ### Finger Detangling bezeichnet das Entwirren der Haare mit den bloßen Händen/ Fingern ohne Zuhilfenahme von Kamm oder Bürste.
  • Frizz ### Das Kräuseln der Haare
  • Lace Wig ### Eine Art Perücke und Alternative zur Weave. Stars wie Beyonce und Co. tragen so etwas. Die echten Haare werden meist zu Braids geflochten und die Lace Wig kommt dann drüber.
  • L.C.O.-Methode ### (engl.: Liquid, Cream and Oil) Eine Methode, die Haare effektiv mit Feuchtigkeit zu versorgen und zu versiegeln, indem man Produkte in einer bestimmten Reihenfolge aufträgt. Liquid: Wasser oder ein wasserbasiertes Produkt (Erster Inhaltsstoff: Aqua). Cream: Z.B. Leave-In Conditioner oder Sheabutter. Oil: Öl zum versiegeln/ einschließen der Feuchtigkeit.
  • Leave-In Conditioner ### Das ist Conditioner, den man in den Haaren drin lässt. Das sorgt dafür, dass die Haare nicht austrocknen und unterstützt, dass sich Locken definieren. Ein Leave-In Conditioner sollte idealerweise keine Silikone enthalten und keine Inhaltsstoffe, die die Haare austrocknen.
  • L.O.C. Method ### Eine Methode, die Haare effektiv mit Feuchtigkeit zu versorgen und zu versiegeln, indem man Produkte in einer bestimmten Reihenfolge aufträgt. Ähnlich wie L.C.O.-Method, nur trägt man die Produkte hier in der Reihenfolge Liquid, Oil, Cream auf.
  • Mineral Oil ### Legt eine Art Schutzfilm um die Haare, um sie vor äußeren Einflüssen zu schützen. Jedoch kann dieses Öl langfristig zum vermehrten Austrocknen der Haare führen. Mineral Oil ist vor allem in vielen Produkten aus dem Afroshop enthalten. Achtet also darauf, ob euer Haar empfindlich auf Mineral Oil reagiert. Bleibt euer Haar auf Dauer trocken, wenn ihr es mit Feuchtigkeitsprodukten mit Mineral Oil pflegt, versucht auf Mineral Oil-haltige Produkte zu verzichten.
  • Nappyversary ### Setzt sich aus den englischen Begriffen nappy (dt. kraus) und annyversary (Jahrestag) zusammen. Nappyversary ist daher das Datum, an dem man sich entschieden hat eine Krauselocke zu werden.
  • Overprocessing (Engl. Überbehandlung) ### Wenn man Relaxer, Haarfarbe oder andere chemische Behandlungen länger einwirken lässt, als es auf der Gebrauchsanweisung steht, sprechen wir von Overprocessing. Das gleiche gilt auch, wenn man sich die Haare in zu kurzen Abständen relaxet oder färbt. Overprocessing ist auf Dauer schädlich für die Haare. Man sollte immer einen gewissen Abstand zwischen den Behandlungen der Haare lassen.
  • Pineappling ### Eine Schlaffrisur, bei der man sich die Haare zu einem Zopf so zusammenbindet, dass man aussieht, wie eine Ananas 😉
  • Produkt Junky ### Jemand, der wirklich sämtliche Haar und Körperpflege kauft – immer auf der Suche nach DEM perfekten Produkt.
  • Protective Styles ### Frisuren (z.B. Braids, Dutts oder Twists), die dazu beitragen, dass die Haare vor Haarbruch und Trockenheit geschützt werden.
  • Shrinkage ### Locken und krause Haare ziehen sich zusammen. Optisch sieht es so aus, als wären die Haare kürzer, als sie wirklich sind.
  • Silikone ### Silikone sind in fast jeden Shampoos oder Spülungen enthalten. Ähnlich wie das Mineral Oil legen Silikone eine Art Schutzfilm um die Haare, machen sie damit geschmeidiger, glänzender und leicht kämmbarer. Auf Dauer kann diser Film aber dazu führen, dass die Haare innerlich austrocknen. Vor allem wir KrauseLocken sollten daher darauf achten, Silikone dauerhaft zu vermeiden. Vor allem in Leave in Conditionern sollten Silikone nicht erhalten sein. Siehe auch: Silikonhaltige Produkte
  • Sulfate ### Sulfate sind Schwefelsäure-Salze, die als Reinigungsstoffe z.B. in Shampoos verwendet werden. Aber vor allem Lauryl-Sulfate (sorgen dafür, dass es schäumt) können unter anderem dazu führen, dass die Haare schneller austrocknen. Außerdem gelangen sie direkt über die Haut in den Körper, wo sie Gefahr laufen, sich auf den Organen abzulagern. Auch grauen Star können sie verursachen. Sulfatfreie Shampoos und Haarprodukte sind empfehlenswert.
  • Transition (Deutsch: Übergang, Wandel) ### Transition beschreibt die Übergangsphase zwischen dem letzten Relaxen der Haare bis hin zum natürlichen KrauseLocken-Kopf. In der Transitionphase lässt man seine Haare wachsen, ohne den Ansatz immer wieder neu zu relaxen. Nach einiger Zeit kann man sich dann einem Big Chop unterziehen, indem man die relaxten Enden der Haare abschneidet. Man kann jedoch auch warten bis die relaxten Haare von allein rauswachsen.
  • Twist ### Das Zusammendrehen zweier Haarsträhnen zu einem gedrehten Zopf.
  • Weave ### Das englische Wort weave bedeutet auf Deutsch „weben, verflechten“. Eine Weave ist eine Art der Haarverlängerung, bei der die eigenen Haare zunächst an die Kopfhaut geflochten werden. Danach werden spezielle Haarverlängerungstressen mit einem Faden an die angeflochtenen Zöpfe genäht. Darum spricht man im Englischen bei dieser Methode auch von Sewn In Hair Weaves. Die Haare an den Tressen sind in mehreren Haarstrukturen erhältlich. Außerdem gibt es sie sowohl als 100% Human Hair Varianten (dann handelt es sich meistens um Echthaar) als auch als künstliche Extensions.