Krauselocken

Drei große Fehler, wenns um unsere Haare geht

Krause Haare, Afrohaare und Locken brauchen die richtige Pflege. Das wissen wir bereits. Darum suchen wir nach den perfekten Tipps zur richtigen Haarpflege und tauschen uns mit Gleichgesinnten aus, so oft es geht…

Auch das Netz ist mittlerweile (und glücklicherweise) voll von gut gemeinten Ratschlägen und Expertenmeinungen. So viele, dass man schon mal den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Auf einem meiner letzten Streifzüge durch die Haarpflegetipp-Landschaft im Internet, bin ich auf ein interessantes Video gestoßen. Die Vloggerin Jenell Stewart spricht dort über drei Fehler, die wir alle machen oder zumindest gemacht haben. Ziemlich interessant, zumal ich mich auch darin wiederfinde. Obwohl ich mit KrauseLocke eine Webseite mit Haarpflegetipps in Leben gerufen habe, würde ich mich nie als Vorbild nehmen. Ich experimentiere zu viel und auch folgende Fehler unterlaufen mir regelmäßig:

Fehler #1:

Die Angst vorm Spitzenschneiden

Stimmt, die hab ich auch. Spitzenschneiden bedeutet Längenverlust und Längenverlust klingt ja erstmal kontraproduktiv, wenn du dir die Haare lang wachsen lassen willst. Die Betonung liegt allerdings auf erstmal. Denn schneidest du deine kaputten Spitzen nicht, kann sich der Spliss schnell aufs gesamte Haar ausbreiten. Also, lieber immer mal wieder schneiden. Wie das funktioniert, kannst du hier nachlesen: Spliss bei krausem Haar.

Fehler #2:

Produkten keine Zeit geben, zu wirken

Folgendes Szenario: Du klickst dich durch YouTube Videos, Hauls und Produktbewertungen, bestellst dir die neuesten Produkte und rennst danach zum dm, um noch mehr empfohlene Produkte zu kaufen. Und weil neue Sachen immer toll sind, schmierst du dir gleich drei verschiedene Conditioner in die Haare und wunderst dich hinterer, warum die Haare stumpf sind und die Locken sich nicht kringeln. Passiert mit ständig. Dabei wäre es doch besser, den Produktverbrauch zu minimieren. Nicht zu viele Produkte zu mischen und ihnen Zeit zu geben, zu wirken. Vielleicht sogar über Monate. Und da kommen wir wieder zum Thema Geduld. Eine wichtige Tugend, wenns um unsere Haare geht und die leider viel zu selten Besitz von mir ergreift.

Fehler #3

Zu selten Haarewaschen

Ok, davon bin ich befreit. In meinem Text “Tribut ans Haarewaschen” habe ich mich ja bereits eindeutig fürs Shampoo ausgesprochen. Waschen ist wichtig, denn waschen macht sauber. Es muss nicht bei jeder Haarwäsche sein, aber bei jeder zweiten. Punkt. Und wo wir gerade bei Sauberkeit sind noch ein interessantes Thema, auf das ich aufmerksam machen will: Das Global Soap Project.

Hier das Video von Jenell Stewart:

In diesem Sinne keep it kraus!
Eure Esther
 

Mehr von mir gibt’s übrigens hier: www.esthersiesta.com (Hat aber nix mit Haaren zu tun)

Hier noch ein interessanter Artikel von Barbara, passend zu den warmen Temperaturen: Schwimmen, Chlor und Afrohaare.
Und hier noch ein paar Haar-Mythen, mit denen aufgeräumt werden sollte: Ammenmärchen über Afrohaare  
Und noch mehr Märchen über unsere Haare…

Haartipps von unseren Models

Es gibt so viele Tipps, wie wir unsere Krauselocken am besten pflegen können. Jede/r von uns hat andere Haar-Bedürfnisse. Unsere ersten KrauseLocke-Models haben verraten, wie ihr wöchentliches Haarpflege-Programm aussieht.

KrauseLocke: Wie pflegst du deine Haare?
Ami: Nach dem Haare waschen föhne ich mir die Haare, aber auf Schonstufe. Dabei kämme ich sie auch. Dann verwende ich Creme von Olive Oil. Das wars eigentlich! Manchmal glätte ich sie mit dem Eisen, aber nicht zu oft. Meine Haare habe ich mit einer blonden Farbe aus dem Afroshop gefärbt. Dann bekamen sie die Farbe, die sie jetzt haben.
Model Ami (17) kämmt ihre Haare beim Föhnen.
KrauseLocke: Wie pflegst du deine Haare?
Diana: Mein Tipp: Co-Washing. Ich wasche meine Haare 2-3 Mal in der Woche und ersetze oft Shampoo durch Conditioner. Ich benutze auch hauptsächlich Conditioner und Shampoos ohne Silikone und ohne Mineral Oil. Zum Beispiel die Alverde Feuchtigkeitsspülung aus dem dm-Drogeriemarkt. Die kann man auch gut als Leave-in Conditioner benutzen. Die Haare kämme ich nie trocken, immer nur nass. So definieren sie sich auch gut. Außerdem achte ich darauf meine Haare möglichst nicht mit dem Fön, sondern von Luft zu trocknen.
KrauseLocke: Sind das deine echten Haar?
Diana: Ja, das sind meine echten Haare. Ich hab sie mir selber gefärbt mit einer Blondierung von Londa. Dann sind die Haare braun geworden. Man sollte darauf achten, dass man die Farbe nicht zu lange drin lässt – sonst werden sie orange!

Model Diana (24) setzt auf Co-Washing und Leave-In Conditioner.
KrauseLocke: Wie pflegst du deine Haare?
Belinda: Ich wasche meine Haare dreimal die Woche und benutze ein brasilianisches Shampoo und Spülung der Marke SEDA. Ich kämme meine Haare immer nass durch, wenn die Spülung drinnen ist. Nie trocken! Und damit sie nicht so strohig werden, verwende ich eine Creme von SEDA in die Haare, wenn sie noch feucht sind. Die Produkte kaufe ich im Afroshop.

KrauseLocke: Wie hast du deine Haare so hell bekommen?
Belinda: Mit Farbe von Dark and Lovely. Ich habe eine helle Nuance genommen und das Beyonce Blond. Dann habe ich die Farben gemischt und dann kam meine jetzige Farbe dabei heraus. Meine echte Haarfarbe ist dunkelbraun-schwarz.

Model Belinda (19) kämmt sich die Haare nur nass.

KrauseLocke: Wie pflegst du deine Haare?
Djamila: Ich benutze regelmäßig Conditioner. Ich hab eigentlich Locken. Die Lass ich manchmal drin oder ich mach mir die Haare mit den Glätteisen glatt. Ich bin gerade dabei vom Relaxer wegzukommen und setze auf Protective Styles.

Model Djamila (17) befindet sich in ihrer Transition Phase.

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Krauselocke Twaambo meets singer Malayika

Whilst attending the prestigious Ayf 2013 Adler awards (African Youth Foundation/ http://www.ayf.de/), I sat at my table, breath taken by the beautiful surroundings at the Kameha hotel and there tapping my foot anxious for the event to begin.

Then she walked in. Rather her big hair walked in. I felt all warm inside. A fellow naturalista: Malayika!

Lucky for me, she sat at my table, and a friendship ensued! Here is some information about this great artist, singer /song writer and most importantly about her hair!

1. How has your hair been a part of your identity?
Besides my skin, it was the one thing that clearly revealed me as an African, so I didn’t like my hair as a child, because I didn’t know my whole heritage at that time and only had white role models around. 17 years old, being a total rebel, I started having dreadlocks. Only then I felt proud of my hair and me being “different” from the rest of the society. Later I had a 2 mm Diana King-Style, then I “relaxed” them – which looked like imitating european hairstyles… So I let the “bush” grow again to show the African Youth how happy we can be with whatever hair we are born with, you see?

2. What do you love about your hair and what do you do to take care of it? i.e products, oils/butters/ conditioners/ things like that. hHow often do you wash, do you do anything special?
I wash my hair once a week, sometimes twice and I use only Afro-American products, no – one hair creme is from Ghana! I only shampoo & condition them with mainly natural stuff. Rich oil and/or leave in conditioner I’m using everyday. Sometimes I strengthen my hair with  original and pure Beurre de Karité (Shea butter) – which I get directly from Mali, Ghana or Togo – I also use this for my skin, especially my face.

3. Do you believe that your hair influences your music in any way
Since I had to deal with learning how to love it, it is part of my Africanization message, which says: “be strong in your africaness, however you express it!”

4. What message do you have for curly haired ladies like you out there?
Be sure that those curls are beautiful and unique, however the texture is – carry your crown with dignity… 😉

5. Could you tell us one random funny fact about yourself?
No, I’m only funny on the spot, u gotta catch it…

For more on Malayika you can find her on the following social media websites

www.facebook.com/Malayika.Music
https://twitter.com/MalayikaMusic
www.youtube.com/user/MAYEMBEMALAYIKA/videos

                

About Krauselocke Twaambo

Twaambo Kapilikisha is a Zambian lady in Germany who has discovered her writing and speaking abilities through internet radio and blogging. She enjoys exploring the different facets of women and exploring life by asking questions,through her blogs Mukaintu (http://mukaintu.blogspot.de/
and thebookwormgiraffe (http://thebookwormgiraffe.blogspot.de/ )
 

With Mukaintu she showcases African women and interviews them about their personal beliefs and what they would like other women to know as she feels that too many times women have been pitched against each other as opposed to helping one another. She believes that the image of African women needs to be rebranded and she is working on this in her small way, showing African women they are more than what they have told they are. She hosts a radio show called Diasporan Truth on Zambia Blogtalk Radio (http://www.blogtalkradio.com/zambiablogtalkradio) where she engages with people mainly in the diaspora (young and old) to mobilize and bring positive change to Zambia. She is the author of ‘How FOMO (fear of missing out) is actually making you miss out !: (http://amzn.to/MjWG0A ) and is also very proud to be the 2013 Adler award winner for the Aspiring Youth award!
                    

Krauselocke Antonia aus Sachsen


Antonia ist in Sachsen geboren und dort aufgewachsen, genauso wie ihre ganze Familie. Trotzdem hat sie krause Haare, die sie liebt doch nach deren Ursprung sie sucht.

Stell dich doch kurz mal vor!
Hallo, Ich heiße Antonia, komme aus Dresden, bin 21 Jahre alt und studiere seitdem ich das Abiturin der Tasche habe, Kommunikationswissenschaften und Medieninformatik. In meiner Freizeit Fotografiere ich leidenschaftlich gerne, spiele in einem Amateurtheater mit und sofern die Zeit noch reicht, entspanne ich auch mal mit einem guten Buch. Ich interessiere mich für alles und bin ein Kultur-begeisternder Mensch. Ob Theaterbesuche, Filmabende oder Reisen – am liebsten alles und auf einmal.

Wer oder was inspiriert dich?
Jemand bestimmtes gibt es da nicht. Ich blättere gerne mal in Zeitschriften herum oder hole mir Anregungen von anderen Menschen. Vor allem versuche ich aber, ich selbst zu sein.

„Wo kommst du her?“ 
Diese Frage bekomme ich von fremden Leuten auch sehr oft gestellt. Lerne ich neue Kommilitonen kennen, fragen sie mich früher oder später nach meiner Herkunft. An die Blicke in der Straßenbahn habe ich mich schon gewöhnt. Die Antwort ist bei mir immer die Gleiche: ich bin in Sachsen geboren, aufgewachsen und wohne immer noch hier, auch wenn ich den sächsischen Dialekt nie so richtig hinbekommen habe. Meine gesamte Familie kommt aus Sachsen. Alles ist bei mir genauso, wie bei meinen Mitmenschen, außer meine Haare. Ich habe starke Afrohaare, ohne aber afrikanische Vorfahren zu haben. Ich habe mich schon oft gefragt wo her sie kommen und würde es auch gerne wissen. Schließlich hat meine gesamte Familie glatte Haare. Geerbt habe ich sie von meinem Vater. Er selber hat viele Geschwister mit glatten Haaren. Von alten Fotos weiß ich, dass mein Urgroßvater auch Afrohaare hatte. Weiter weiß ich nichts.

Deine Haar-Geschichte
Als Kind wollte ich immer Rapunzel sein. Lange, blonde und vor allem glatte Haare haben. Hänseleien, komische Blicke und Verständnislosigkeit anderer lernte ich kennen. Meine Haare trug ich immer streng nach hinten gekämmt und mit einem Gummi zusammen gebunden. Ziemlich einfallslos. Ich hatte niemanden der sich mit meinen Haaren auskannte. Afro-Läden oder sogar Afro-Friseure gibt es bis heute in meiner Umgebung nicht und auch andere Menschen mit krausen Haaren sieht man hier leider nur selten. Irgendwann realisierte ich, dass kein andere diese Haare hat und probierte alle möglichen Frisuren aus, die andere nicht so einfach hin bekommen. Das macht mich heute sehr stolz. Von chemischen Sachen, habe ich immer Abstand gehalten. Eine Zeit lang hatte ich sie täglich mit dem Glätteisen geglättet, doch das hat sie nur noch kaputter gemacht. Ich habe heute immer noch mit der Länge zu kämpfen. Sie wollen einfach nicht länger werden und brechen immer wieder ab! Nicht desto trotz liebe ich sie. Sie sind zu meinem Markenzeichen geworden. Ich würde mit keinem anderen tauschen wollen.

 

Was magst du an deinen Haaren?
Die Einzigartigkeit.

Wie pflegst du deine Haare und was sind deine Lieblingsprodukte?
Ich sage mir immer: weniger ist mehr. Was die Haarprodukte angeht, ist mein Haar sehr wählerisch. Ich habe da schon so einiges ausprobiert. Am besten komme ich mit den Haarprodukten von Herbal Essences zurecht. Damit sie nicht zu trocken sind, nutze ich auch oft eine Haarcreme. Außerdem lass ich sie immer an der Luft trocknen. Eh ich den Föhn herausgeholt habe, sind sie eh schon wieder trocken.

Basler Haarkosmetik

Was ist im Moment dein Lieblingsstyle?
Was die Haare betrifft, lasse ich sie momentan gerne offen und in allen Richtungen abstehen. Ich liebe es, wenn dann noch der Wind durch weht. Im Sommer flechte ich auch gerne mal eine Seite.

 Was macht dir Spaß, an deinem Studium?
Nach meinem Abi, wusste ich nicht so richtig, was ich machen sollte. Ich entschied mich „irgendwas mit Medien“ zu studieren. Dafür interessierte ich mich am meisten. In meiner gesamten Schullaufbahn schrieb ich immer fleißig in der Schülerzeitung mit. Außerdem liebte ich es, mich Stundenlang mit Photoshop und co. zu beschäftigen. Im meinem Nebenjob habe ich viel mit Kindern zu tun. Zusammen fotografieren wir, drehen kleine Filme, sind journalistisch tätig. Mir gefällt dabei sehr die Vielfältigkeit und vor allem dem Bezug zu meinem Studium. Das kann nicht jeder Student zu seinem Nebenjob sagen. Natürlich liebe ich auch das Studentenleben. Auch wenn Studium, Arbeit und Freunde sowie Familie nicht immer unter einem Hut zu bekommen sind, kann ich meine Zeit immer anders planen. Jeder Tag ist somit anders.

Was braucht man, um das zu studieren was du studierst?
Um mein Fach zu studieren, reicht es zwar, wenn man sich an einer Universität einschreibt, allerdings gehört auch eine große Portion Interesse und Motivation dazu.

Was sind momentan deine drei Lieblingslieder?
Lieblingslieder habe ich viele, wie Beispielsweise „Chicago“ von Sufjan Stevens. Am liebsten höre ich mir die Musik von Angus and Julia Stone an. Zu ihrer Musik kann ich wunderbar entspannen und träumen. Andere Interpreten, die ich mir auch immer wieder gerne anhöre sind z.B. The XX, Cocoon oder Feist.

 
Was ist dein Lieblingsessen?

Ich esse alles gerne. Die Hauptsache ist, dass es frisch gekocht ist. Ich versuche mir immer die Zeit zum kochen zu nehmen. Ich backe auch total gerne. Ein Klassiker sind dabei, von denen ich einfach nicht genug bekommen kann, Nutella-Birnen-Muffins.

Was möchtest du den Krauselocken sonst noch mitteilen?
Mich würde es gerne interessieren, ob es noch mehr Krauselocken ohne afrikanische Wurzeln gibt. Also wer kennt da jemanden? Mit Freunden habe ich schon oft darüber diskutiert, ob krauses Haar auch ohne Afro-Background möglich ist. Vielleicht habe ich ja doch weit entfernte Afrikanische Vorfahren. Was ist eure Meinung dazu?

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KrauseLocke Jahresrückblick 2013

Der große KrauseLocke-Jahresrückblick 2013!


2013 war ein krausegeiles Jahr! KrauseLocke ist gewachsen und hat viele Menschen berührt und begeistert und wir freuen uns mega, dass ihr das Projekt mögt und uns regelmäßig Feedback gebt! DANKE!

Für 2014 ist einiges für euch geplant und wir gehen voller Optimismus und Vorfreude ins neue Jahr.
Wie sich das zum Jahresende gehört, haben wir hier aber erstmal einen kleinen Jahresrückblick mit den Highlights 2013 am Start! Viel Spaß damit und ein frohes, krauses, geiles Jahr 2014 wünschen wir euch!

Barbara und Esther!

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Haare + Beauty

Mit dem Essay “Wonderful Curls” war Barbara bei digital developemt debates zu lesen. Esther wurde unter em Titel “Ich bin keine Randfigur” vom MIGAZIN interviewt, enthüllte private Einblicke in ihre Tagebücher aus Teeniezeiten und sprach über Hauttypen, weil sie sich im Urlaub einen heftigen Sonnebrand geholt hatte. Autorin und Mutter Johanna Bauer erfreute uns dieses Jahr mit der Buchreihe Lockenkopf , in der sie sich intensiv mit der Pflege von krausen Haaren bei Kindern auseinandersetzt.

Lockenkopf – Kinderhaarpflege

Mit der Natronhaarwäsche und einer Bananenhaarkur, wagte Esther neue Experimente – und erklärte nach der Matscherei, wie wichtig das Haarewaschen bei der richtigen Wassertemperatur ist. Tipps zum richtigen Kämmen von krausen Haaren gab es natürlich auch.

Im Frühjahr hatte KrauseLocke Arganöl geschenkt bekommen und Esther probierte eine neue, tolle Arganöl-Joghurt-Haarkur aus. Sie entdeckte zwei neue Leave-In Conditioner (Shea Butter Miracle + Dreamkids). Außerdem verliebte sie sich in die Vloggerin HairCrush und rockte mit einer Castor Oil Haarkur ihre Twists unter Zeitdruck.

Bootcamp

Esther schickte euch ins Bootcamp für strapazierte Haare, verglich ihre eigenen Haare mit Nutella und fragte sich, ob BB-Cremes wohlmöglich nichts anderes als Bleichmittel sind. In “Krause Haare – heute akzeptiere ich mich” kommt unter anderem Whoopie Goldberg vor und es geht um Selbstakzeptanz und Stolz auf die eigenen Haarpracht.

In Sachen Beauty erhalten wir 2014 tatkräftige Unterstützung von KrauseLocke Diana. Sie wird uns mit Beautytipps verwöhnen und ihr Krauselocken könnt euch sogar von ihr schminken lassen.

 

Krauselocken

Krauselocke Fatima aus Rußland sprach unter anderem über die Vorurteile, die ihr im Alltag begegnen. Krauselocke Lisa war so nett, uns Auszüge aus ihrer Bachelorarbeit rund um die Themen Alltagsrassismus und Grenzüberschreitungen in Bezug auf das Thema Haare zur Verfügung zu stellen.

Im Januar berichtete Krauselocke Ornela über ihre Haarjourney von Kamerun bis nach Deutschland. Im Februar hatten wir Schauspielerin Samia Dauenhauer im Interview. Im März berichtete die blonde Krauselocke Antonia aus Sachsen über ihre Erfahrungen als Krauselocke, ohne Afrobackground und auch Krauselocke Moni aus dem Thüringer Wald teilte mit uns ähnliche Erfahrungen. Krauselocke Krissy rockte ihre Locken auf dem Land und ließ uns daran teilhaben.

Krauselocke Antonia

Krauselocke Julia heizte die “Neger”-Debatte mit einer Story über ihre ehemalige Nachbarin an und Anti-Rassismus Trainerin Tupoka meldete sich zu Wort. Im April machte sich Krauselocke Charlene vor allem für Lehrer mit Migrationshintergrund stark und Krauselocke Aminata sagte stolz: So wie ich von Natur aus bin, bin ich gut!

Krauselocke Aminata

 Im Sommer sprach KrauseLocke Edna unter anderem über Schönheit von außen und von innen und Krauselocke Mutuala stellte ihr Fololo-Projekt vor, auf das wir uns schon mega freuen.

Krauselocke Nicole erzählte uns offen und ehrlich, wie und warum sie endlich natural wurde. Mit ihrem KrauseLocke-Shirt sagte KrauseLocke Alison stolz: Keep it kraus!

Krauselocke Alison

Und wenn du auch ein Teil dieser wunderbaren Menschen sein willst, dann werde Krauselocke auf KrauseLocke.de! Egal ob jung oder alt, männlich oder weiblich, glattes oder krauses Haar. Teile deine Geschichte auf KrauseLocke.de – die Seite für krause Köpfe und krause Gedanken!

 

Krausekultur

Wir trafen die Jungs von SAM Musik zum Interview und gingen mit den KrauseMützen an den Start – Mit Satin gefütterte, handgemachte Mützen für krauselockige Köpfe und trockene Haare. Made by Esthers Mama und Oma!

SAM

Nervige Nazikommentare führten zum Artikel “Große Wurst” und unsere KrauseLocke-Facebook-Gruppe wurde geboren, in der sich mittlerweile fast 500 Krauselocken miteinander austauschen.

Mit Afrokölsch präsentierten wir euch selbstgemachte, Kölsch-afrikanische Kunst und staunten nicht schlecht über die südafrikanische, kleine Krauselocke Botlahle, die mit ihren Versen direkt ins Herz trifft. Marthas Afrosalon in China hat uns auch erstaunt und die BBC feierte das Natural hair comeback.

Kniffel

 Wir feierten die Filme Django Unchained und die süße Hushpuppy in Beasts of the Southern Wild. Außerdem präsentierten Esther und Regisseurin Nancy gleich zwei neue und eigene Filmprojekte: “Die Begabten AG in Duisburg” und “Kniffel mit Papa und Oma“. Obendrein hat Papa in “Malen mit Papa” ein beeindruckendes Bild gemalt. Marteria rappte für Blue Uganda, NBA-Spieler Jason Collins outete sich und Shameless Maya faszinierte mit einer Live-Radikalrasur im Netz. Rihannas  Stylistin Ursula Stephens gab auch ein interessantes Interview 2013.

Blue Uganda

Unser großes, persönliches Highlight war natürlich das erste, offizielle KrauseLocke-Treffen am 16. November 2013. Definitiv to be continued! Es war so schön! 😀

DANKE Steffi B. für die geile Torte!

Natürlich war 2013 noch jede Menge mehr los und wir haben mittlerweile über 300 Artikel auf KrauseLocke.de online. Da kann man schön stöbern! Außerdem waren wir ein paar mal im Fernsehen und Radio vertreten. Das könnt ihr alles hier nachlesen, gucken, hören: KrauseLocke in der Presse.

Wie gesagt, wir freuen uns auf 2014, haben einiges vor und tanken jetzt nochmal Kraft zum Jahresende! Wir wünschen euch einen guten Rutsch und ein großartiges neues Jahr! Und nicht vergessen:

Keep it kraus!!!

Achso noch was: Abonniert doch unseren YouTube-Channel: KLSpezialTV 🙂 DANKEEEE

(Außerdem sind wir jetzt auch bei Twitter, folgt uns: @KrauseLocke)




Diese Haare….

Krauselocke Nicole berichtet: Diese Haare….

…höre ich oft und immer voller Bewunderung. Diese Haare! Dachte ich oft verzweifelt und resigniert, wenn ich morgens vor dem Spiegel stand und die Spuren der Nacht auf meinem Kopf betrachtete: zerdrückt, undefiniert, glanzlos, verstrubbelt. Mit allen mir möglichen Mitteln wieder in Form gebracht, ging es dann meist gerade so. Ja, ist o.k.. Okay halt, selten richtig gut, manchmal zufriedenstellend. Ein ewiges Thema!

Mein Mann kriegt oft die Krise, wenn ich schon wieder von meinen Haaren anfange. Er hat dünne, glatte Haare, die einfach nur runter hängen. Auch nicht toll. Aber immer noch besser als… oder?

Ich heiße Nicole und komme aus Berlin, wohne aber seit sieben Jahren in Basel. Ich bin 44 Jahre alt und habe drei Kinder. Mein Sohn und meine beiden Töchter haben alle glatte Haare, die eine ist sogar richtig blond (manchmal kommt es mir vor, als ob mich die Leute auf der Straße für ihre Nanny halten. „Ach wie ungewöööhnlich! Aber doch, ja,  die dunklen Augen hat sie von Ihnen, oder?“ Äh ja, das und einiges andere…).

Mein Vater ist Senegalese, meine Mutter Deutsche. Ich bin in den 70ern am Stadtrand von Berlin aufgewachsen und meine Lieblingsbands waren Boney M und Abba. Blonde, glatte, lange Haare wie Agneta wollte ich haben, nicht diese krausen Locken, die meine Mutter jeden Morgen mit einem grobzinkigen Kamm durchwalkte, dass mir die Tränen kamen.
Mit 14 habe ich mir die Haare zum ersten Mal glätten lassen. Während meine Mutter mit einer Dauerwellfrisur herumlief, ließ ich mir das gleiche Zeug auf die Haare schmieren, um sie „schön glatt“ zu bekommen. Mit der damals angesagten Popperfrisur (Seitenscheitel, auf der einen Seite kürzer als auf der anderen) fühlte ich mich wie ein neuer Mensch.

In den folgenden Jahren habe ich viel herum experimentiert. Mein Traum von langen Haaren hat sich nie ganz erfüllt, denn ich musste sie immer wieder abschneiden, weil sie von der Chemie so brüchig und strohig wurden. Jahrelang habe ich mir die Haare über eine große Rundbürste glatt geföhnt, ein Wahnsinns-Aufwand.  2-3 Mal im Jahr wurden sie relaxt, mittlerweile mit einer Glättungscreme aus dem Afroshop, was zwar gut funktioniert hat, aber stets ein schales Gefühl von Haarvergewaltigung hinterließ.

Manchmal hatte ich die Schnauze voll und habe sie kurzerhand abgeschnitten, hab dann zwei Tage lang geheult, bis ich mich an meinen neuen Look gewöhnt hatte, es war ein ewiges Hin und Her, aber die ganze Zeit über habe ich sie immer relaxt.

Irgendwann- ich war schon über 30 – habe ich beschlossen, sie nicht mehr glatt zu föhnen oder mit dem Glätteisen zu malträtieren. Ich ließ sie von nun an immer an der Luft trocknen. Sommersonne, leichter Wind: perfekt. Winter, eisige Kälte, trockene Luft: schwierig.

Ich habe feines Haar, eher dünn. Das Volumen entsteht durch die Locken, aber das wissen die meisten Leute nicht, sie (und einige Friseure) meinen, Afrohaar sei immer dick und füllig. Vor einigen Jahren war ich ziemlich krank und das hat sich schnurstracks auf die Haare ausgewirkt: Sie sind innerhalb kurzer Zeit total ausgetrocknet und fielen später auch büschelweise aus. Ich habe dann eine Rohkostdiät gemacht (hart, aber gut) und nach drei Monaten hatten meine Haare wieder Glanz und waren komplett gesund. Das hat mich zu der Überzeugung gebracht, dass Schönheit tatsächlich von innen kommt. Die ganzen Pflegeprodukte können nur unterstützend wirken.
Ich habe eine Menge Sachen ausprobiert. Verschiedene Shampoos und Conditioner verschiedener Marken, lange Zeit war die Garnier Fructis Reihe mein Favorit, bis mein Mann meinte, er bekomme asthmatische Anfälle, wenn er das nachts neben mir einatmen müsse. Er ist da anfällig und so habe ich, nach der ersten Wut auf ihn, darauf verzichtet. Silikone und Mineralöle wurden ein Thema, obwohl ich sagen muss, dass ich da immer noch nicht wirklich durchblicke.

Letztens habe ich den Conditioner von Kerastase getestet. Er beinhaltet aber Mineral Oil, was sich nach zwei Haarwäschen schon gezeigt hat: scheinbar butterweich, trocknet meine Haare aber ruckzuck aus. Ich bleibe also beim Olive Oil Conditioner aus dem Afroshop, der funktioniert recht gut. Ein sündhaft teures Öl und einen Leave-in Conditioner von Redken tun ganz gute Dienste. Ich habe mir jetzt mal die Honey Love Hairmilk von SheaDo bestellt, nachdem ich im Krauselocke-Forum ein Video dazu gesehen habe. Mal schauen..

Ich möchte jetzt aufhören mit dem Relaxen. Ermutigt von vielen Berichten schöner und starker Krause Locken habe ich entschieden, es auch zu versuchen. Noch vor ein paar Tagen stand ich vor dem definitiven Big Chop, als ich auf die Krause Locken Seite stieß. Das hat mich dann relativ schnell umgestimmt. Ich bin zu der Friseurin meines Vertrauens gegangen, habe mir die Spitzen schneiden lassen und bin fest entschlossen, von nun an keinen Relaxer mehr an meine Haare zu lassen. Ich will endlich Schluss machen mit diesem ganzen Quatsch. Denn nach all diesen Jahren böser Haarquälerei (und ich spreche hier nur für mich, das muss und soll jeder für sich selbst entscheiden) realisiere ich immer mehr, dass ich meine Haare  echt liebe und mich mit ihnen wohl fühle.

Meine Freundin Karin hat dichtes, volles Haar mit großen Locken, sie sieht echt toll aus. Sie sagte gestern, es sei ihr nicht genug, sie hätte gern „Big Hair“, so wie ich es habe. Ich hab´s als Kompliment genommen und mich gefreut. Endlich.

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KrauseLocke-Treffen am 16. November


Endlich: Wir veranstalten ein KrauseLocke-Treffen am 16. November in Köln!

KrauseLocke-Treffen

16. November 2013

ab 15:30 Uhr
 Tor28, Köln

Tickets 11 Euro

Gästeliste und Programm: Stichwort “KrauseLocke-Treffen” an info@krauselocke.de

Krauselocken, das wird ein Fest! Wir freuen uns über die WDR Lokalzeit, LeBest mit neuer Kollektion (siehe Foto), Akanni, Makeda und Peter Inflagranti am Mic, Schmuck und Kunst vom Verein Neema International, KrauseMützen, Papa, unseren DJ und viele mehr! Und ganz besonders natürlich auf UNSERE GÄSTE! Noch einmal schlafen!

Makeda wird für uns singen!!

LeBest präsentiert ihre neue Kollektion:

Bald: Mützen für Afrohaare mit Satin gefüttert!

Mützen für Afrohaare mit Satin gefüttert – das wär doch was!

  
„Bei der Wolle, die du auf dem Kopf hast, brauchst du bestimmt keine Mütze!“

Diese Vermutung habe ich im vergangenen Winter mehr als einmal zu hören bekommen. Deutsche Winter sind kalt, richtig eiskalt sogar – und lang. Dass ich aufgrund meiner Krauselocken trotz Minusgraden einen warmen Kopf habe, stimmt allerdings nicht. Im Gegenteil: Am Kopf friere ich recht schnell, meine Ohren brennen, die Kälte vom Kopf breitet sich im gesamten Körper aus, macht die Zehen taub und die Finger starr – einfach ekelhaft. Um dem vorzubeugen, hatte ich mir eine Mütze gekauft. Wo, weiß ich nicht mehr – lass es bei H&M oder C&A gewesen sein – auf jeden Fall war es eine herkömmliche Baumwollmütze für ein paar Euro.

Das Kälteproblem auf meinem Kopf war nun also behoben – größtenteils – die Baumwolle ließ doch oft eisigen Wind zu meiner Kopfhaut durch. Ein sehr großer Nachteil beim Mützentragen war allerdings der Zustand meiner Haare, jedes Mal nach Absetzen der Mütze. Meine Haare waren trocken und brüchig, die Baumwollfasern entzogen ihnen viel Feuchtigkeit, meine Frisuren wurden durch die Mützen ruiniert und ich frustriert. Oft ließ ich die Mütze dann doch zuhause, fror wieder und geriet in einen Teufelskreis.

Jetzt steht wieder ein kalter Winter bevor und ich habe die Nase gestrichen voll! Ich will eine Mütze tragen, die mich warmhält, meine Haare schützt UND die obendrein einfach gut aussieht. Stylisch, modern, schick. Ist das zu viel verlangt? Müssen wir Krauselocken eigentlich immer improvisieren und uns die Dinge, die wir brauchen selber basteln?

„Mama, kannst du mir eine Mütze häkeln? Eine Mütze mit Satin gefüttert?“

Dass meine Mama Mützen häkeln kann, weiß ich seit Kindesbeinen. In den 80er Jahren war mein Vater Sänger in einer Reaggeband und meine Mutter hatte Band und Fans mit ihren Mützen glücklich gemacht. Darum fragte ich sie:
“Mama, kannst du mir eine Mütze häkeln? Eine Mütze mit Satin gefüttert?”
„Natürlich kann ich das! Aber das Innenfutter muss Oma machen!“

Keine Woche später hatte ich sie dann: Meine erste KrauseMütze, gefüttert mit Satin. Ich war und bin begeistert! Ich habe sie getestet und getestet, bei Regen, Wind und Schnee. Meine Frisuren hielten, mein Kopf blieb warm und ich sah gut aus. Modern, stylisch, keep it kraus!

In Kürze für Euch: KrauseMützen mit Satin gefüttert!

Die KrauseMützen werden seit fast einem Jahr mit Zufriedenheit getragen und getestet. Jetzt wollen wir sie auch mit euch teilen. Schluss mit kaltem Kopf, brüchigen Haaren und improvisierten Kopfbedeckungen im Winter. Jede Krauselocke soll eine Mütze tragen können, die genau auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.

Bleibt also gespannt Krauselocken! Bald ist es soweit!

Keep it kraus!


Gestatten: Krauselocke Edna


Hallo ich bin Edna, fast 26 Jahre alt und komme aus Lörrach im wunderschönen, sonnigen Südbaden 

Ich habe ein VWL-Studium an der Uni München hinter mir und mache gerade meinen Master in European Studies in der Schweiz. Was danach kommt wird sich zeigen. Im Moment habe ich jedenfalls viel Spaß und bin ganz glücklich mit meiner Wahl.
Warum ich mich entschlossen habe zu bloggen
Seit Januar schreibe ich für meinen Blog the curly life (www.thecurlylife.de).
Es geht hauptsächlich um meine eigenen Erfahrungen als Naturalista mit Haarpflege, Produkten und allem was dazu gehört. Ich blogge aber auch über Dinge, die mich außer Haaren sonst noch bewegen ;-).
Insgesamt ist mir dabei wichtig, dass mehr Mädels und Frauen sehen, dass es völlig okay ist sein Haar natural zu tragen, zu zeigen und zu mögen. Die Schwierigkeiten die man mit der Pflege hat haben andere Frauen auch. Ganz besonders ich mit meinen superfeinen, brüchigen Locken die jenseits von perfekt sind.
Wie ich dazu kam das Relaxen sein zu lassen
Das Relaxen habe ich vor ca. 6 Jahren von einer Sekunde auf die andere sein lassen. Ganz im Ernst! Ich saß in einer Vorlesung, habe mein Haar gehasst, weil es immer noch nicht ellenlang und glatt war und mich gefragt, warum ich das alles mache.
Ich hätte sie gern so richtig bone straight gehabt, aber das habe ich nie hinbekommen. Abgebrochen sind sie auch ständig. Und der ganze Mist erst, den ich reingeschmiert habe. Da habe ich mir gesagt „jetzt reichts“ und nie wieder zurückgeschaut… Geholfen haben mir damals amerikanische Foren wie das Black Hair Media Forum (http://forum.blackhairmedia.com/). Erst vor ca. einem Jahr fing an auch Seiten bzw. Blogs wie CurlyNikki oder eben auch KrauseLocke zu lesen.
Einen Big Chop habe ich nicht gemacht. Ich habe mir aber selbst immer wieder die Spitzen geschnitten, bis irgendwann die letzte chemisch geglättete Strähne weg war :). Total tolles Gefühl, wenn man von der Wurzel bis zur Spitze die eigene Haarstruktur sieht! Ich verwende mittlerweile viel Naturkosmetik und mache regelmäßig Kuren mit Henna und anderen Pflanzenpulvern.
Wer mich inspiriert
Fragt man mich nach meiner Inspiration kann ich ohne Zögern sagen: Die stetig wachsende Anzahl an Naturalistas, die ich auf der Straße sehe mit den geilen Frisuren, die sie tragen. Die riesige Vielfalt, die so lange wegrelaxt wurde. Bloggerinnen, die sich der Community zeigen und Freud, Leid und neues Selbstbewusstsein mit ihren krausen Locken teilen.
Selbstverständlich finde ich auch glatte Haare cool und mag sie auch an mir gerne. Ich persönlich sehe glattes Haar bei mir aber nur noch als Frisur und nicht als Grundzustand, der dauerhaft hergestellt sein sollte.
Schönheit von außen und von innen
Jetzt habe ich wirklich viel über Haare geschrieben. Vielleicht noch ein paar Worte über Beauty. Ich habe es als Jugendliche immer etwas schwierig empfunden geeignetes Makeup zu finden. Passende Lippenstiftfarben gab es selten und Foundation/Puder schon gleich gar nicht. Jetzt wo ich es mir eher leisten kann, kaufe ich am liebsten Produkte von Bobbi Brown. Die Farbpalette bietet viel für dunkle Haut und Qualität und Haltbarkeit finde ich toll. Es hilft Haut und Haar auch ungemein diese einfachen Tipps wie viel trinken, immer gut abschminken, Obst/Gemüse essen und Sport zu befolgen. Ich bin da selbst nicht immer gleich diszipliniert, aber wenn ich das alles mache geht es sehr schnell bis ich die ersten positiven Auswirkungen sehe/spüre ;).
Womit ich sonst noch gerne meine Zeit verbringe
Wenn ich mir gerade keine Twists drehe oder zwischen Lehrbüchern verstaube, findet man mich meistens mit einem Stück Torte auf dem Teller. Ich gehe auch gern ausgiebig Kaffee trinken und verquatsche mich ;).
Noch ein paar Worte an die Krauselocken 😉
Ich würde mich sehr freuen die natural hair community weiter wachsen zu sehen. Grundsätzlich fände ich es auch cool, wenn es mehr Haar-Events im deutschsprachigen Raum gäbe, besonders in meiner Nähe ;). Ich wäre dabei!
Ansonsten tut das was euch glücklich macht. Ganz besonders, wenn es um euer äußeres Erscheinungsbild geht!

Zeig uns deinen KrauseLocke | Style!

Krauselocke Krissy rockt die Locken auf dem Land!

Krissy ist ein Lockenkopf aus dem bayrisch Schwaben und hat ein paar tolle Tipps für euch!

Einmal vorstellen, bitte! 🙂
Ich bin Krissy, komme aus dem schönen bayerisch Schwaben. Ich werde bald 28 Jahre alt und bin in ein paar Wochen ein Jahr glücklich verheiratet. Ich habe weder Blog noch Channel, bin aber in Foren (zB Langhaarnetzwerk) als Zitrönchen oder Zitrone unterwegs.

Wer oder was ist deine Inspiration?

Meine Mutter inspiriert mich, weil sie trotz Widrigkeiten niemals aufgibt und sich stets löwinnenstark durchbeißt. Ich finde auch im Alltag Inspiration, man begegnet täglich beeindruckenden Menschen, die sich zB.mit viel Herzblut für etwas Gutes engagieren oder sich mutig durchs Leben kämpfen, obwohl sie es nicht leicht haben…

„Wo kommst du her?“ (beantworte die Frage, wie du magst)
Geboren bin ich in bayerisch Schwaben und bin meinen Eltern in meiner Kindheit in der Weltgeschichte herumgebummelt, das Los einer amerikanischen Soldatenfamilie eben 😉 Aber ich hab mich in meiner süddeutschen Heimat immer am wohlsten gefühlt. So zuhause wie in meinem ersten eigenen Haus in meinem winzigen bayerischen Dorf habe ich mich noch nie gefühlt 🙂

Wie kamst du dazu, dir die Haare natürlich wachsen zu lassen?
Lange Haare wollte ich schon immer. Als Kind hab ich mir immer Strumpfhosen aufgesetzt und so getan als hätte ich „Schüttelhaare“, also Haare die man schütteln kann und die sich dabei sogar richtig bewegen! Da ich in meiner Familie die einzige mit Afrohaar bin, waren mir die Themen Relaxer oder Weave als Kind völlig unbekannt. Als Teenager hab ich schon öfter mit dem Gedanken gespielt, mit die Haare dauerhaft glätten zu lassen. Aber ich hab mich zum Glück nie getraut. Dafür hab ich in meinen Jugendjahren wohl alles mit meinen Haaren gemacht, was man überhaupt falsch machen kann. Von kompletten Blondierungen über falsche Produkte, Wetgel, Haarschaum, ewiges trockenes Gebürste ohne Pflege… bis ich von meiner Mama einen grobzinkigen Kamm bekommen habe, mit dem ich mir versprach endlich Haare wie Mel B zu bekommen 😉 Ab dem Zeitpunkt habe ich mich mehr mit meinen Haaren befasst, Erfolge verbucht und bin schließlich letztes Jahr im Langhaarnetzwerk und so bei Naturkosmetik gelandet. Zum Glück 🙂



Was magst du an deinen Haaren?
Die Farbe! Ich bin nach blau, blond, rot, grün und schwarz ENDLICH bei MEINER Farbe angekommen. Die Farbe nennt sich pink Elephant von Headshot. Auch wenn meine Haare ohne blondierte Strähnchen sicher glücklicher wären, werde ich nicht drauf verzichten, solange sie die Prozedur so gut mitmachen wie bisher.

Was ist deine Haarroutine und welches sind deine Lieblingsprodukte?

Condi (Conditioner/Spülung) only Wäsche gibt es rund 2-3 mal in der Woche. Am liebsten mische ich hierfür Aubrey Organics White Camelia mit wenig Alverde Condi. Ich entwirre beim Auftragen mein Haar und kämme es anschließend durch. Nach dem Ausspülen gebe ich etwas Alverde Cassis Körperöl in die Längen, danach ein Klecks Giovanni Direct Leave In und sprühe ein paar Spritzer Aubrey Organics Curl Activator ins Haar. In einen Mikrofaserhaarturban gehüllt dürfen sie dann ein Weilchen ruhen und zum Schluss vollends an der Luft trocknen.

Shampoo (Curly Wurly von Lush) sehen meine Haare nur, wenn ich wirklich mal „Gestank“ ausgesetzt war. Lagerfeuer, Fritteuse, Raucherkneipe… Neuerdings experimentiere ich mit handgemachter Afrohaarseife und bin bisher von der Pflege und Reichhaltigkeit sehr begeistert.


Was ist im Moment dein Lieblingsstyle?

Seit ich meine tollen Flexi8 Haarspangen habe, trage ich wieder gerne einen ganz normalen Pferdeschwanz mit meinem geliebten neuen Haarschmuck.

Hast du auch ein Paar Beauty-Tricks für die Krauselocken parat?
Verzichtet auf Handtücher, der Unterschied zu einem Mikrofaserturban oder einem alten Tshirt ist phänomenal! Was ich auch jedem raten kann ist neue Sachen ausprobieren! Ich war vor Jahren noch der Meinung, dass Herbal Essences das absolut Beste für mein Haar sei. Durch das Langhaarnetzwerk habe ich so viele neue Produkte kennengelernt und nun sind meine Haare so schön wie noch gar nie.

Was machst du gern in deiner Freizeit?
Ich bin eine richtige Landfrau 😉 Ich liebe es saisonal und regional bei den Bauern des Ortes einzukaufen und mit den Produkten zu kochen und neue Rezepte zu testen. In meinem Haus werkle ich für mein Leben gern, dekoriere, gestalte…ich mag es bunt und fröhlich, hier hat jedes Zimmer seine eigene Wandfarbe! Gerne stell ich auch selber Dinge her, bastle, stricke, häkle und nähe.
Ganz entgegen des Landlebens verbringe ich auch unnötig viel Zeit im Internet, zocke, stöbere auf facebook und 9gag und nerde vor mich hin 😉 Me gusta 😀


Was ist dein Lieblingsessen?

Käsespätzle mit Pilzrahmsoße und Schweinekrustenbraten oder Mac&Cheese mit Brisket. Ich LIEBE die schwäbische Küche, ebenso wie die amerikanische!

Was möchtest du den Krauselocken sonst noch mitteilen?
Mach dein Ding!

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