Leben ohne Gewalt. Die Meisten von uns denken da zunächst an den Verzicht auf körperliche Gewalt. Andere Menschen nicht schlagen oder körperlich verletzten – das ist doch gar nicht mal so schwierig einzuhalten. Aber zu einem gewaltfreien Leben gehört viel mehr. Auch wenn man es schafft, seinen Mitmenschen nicht jedes Mal eine reinzuhauen, wenn sie einen nerven – auch unsere Gedanken mit ihren Bewertungen und Verurteilungen gehören laut der yogischen Regel „Ahimsa“ zu einem gewaltvollen Lebensstil. Auch eine Beleidigung ist Gewalt, genauso wie der Gedanke: „Guck dir mal diese hässliche Idiotin an“.

Vor rund einem Jahr habe ich den Beruf der Yogatherapeutin erlernt und gelernt, dass du Yoga viel mehr gehört, als die Körperübungen, die man zum Beispiel auf zahlreichen Fotos in diversen Instagram-Profilen sehen kann. Yoga ist eine ganze Lebensphilosophie, die uns dabei helfen kann, neue Blickwinkel auf unseren Alltag  anzunehmen. Dies kann dauerhaft zu mehr Leichtigkeit im Leben führen.

Im Yoga gibt es einen achtgliedrigen Pfad und jedes der acht Glieder des achtgliedrigen Pfades besteht aus einer Reihe praktischer, lebensnaher Tipps für Verhalten und Vorgehen im alltäglichen Leben. Die Stufen bauen aufeinander auf, ergänzen sich bisweilen und bilden somit ein Einheit. Es geht bei der Ausführung nicht darum, Stufe um Stufe zu erarbeiten, sondern alle Glieder parallel zu üben.

Die ersten beiden Disziplinen dieses Pfades heißen Yama (der Umgang mit der Umwelt) und Niyama (der Umgang mit sich selbst). Diese Disziplinen sind in jeweils fünf Regeln unterteilt und eine dieser Regeln im Yama lautet: Ahimsa – Gewaltlosigkeit.

In meinem neuen Vlog-Post quatsche ich ein bisschen darüber, was alles zu einem Leben ohne Gewalt dazugehört.

Keep it kraus!

Esther