Alltagsstress

Kennste das? Deine Haare machen nicht das, was du willst und außerdem ist da so wenig Zeit? Das Studium, der neue Job, Familie, Freunde, Alltagsstress. Wann soll man sich denn da noch vernünftig die Haare pflegen?

Zugegeben – uns ging es zeitweise ähnlich. Als Barbara und ich KrauseLocke gründeten, war ich (Esther) gerade mit der Uni fertig. Barbara steckte in den letzten Zügen ihres Studiums. Wir hatten Zeit, waren motiviert und konnten schnell ein ebenso engagiertes Team zusammenstellen. Dann fing ich ein Volontariat an, Barbara machte ihr Staatsexamen – es folgten Vollzeitjobs und die üblichen Verpflichtungen des Erwachsenwerdens. Der Ernst des Lebens hatte uns fest im Griff und wir unterlagen der Illusion, dass auf den oberen Rängen der Prioritätenliste kein Platz mehr sei für Haarpflege und krause Themen… Dieser Irrglaube führte zu totaler Vernachlässigung.

Barbara verließ das Haus fast nur noch mit einem Dutt. Ich machte vieles wissentlich falsch und experimentiere mit meinen Haaren herum, sodass sie immer wieder abbrachen. Dabei sehnte ich mich immer nach gesunden, langen Krauselocken…Schließlich führte der Alltagsstress bei mir zu einer Schilddrüsenunterfunktion – meine Haare veränderten sich hormonell bedingt – aber ich ignorierte es.

Irgendwann war Schluss!

Aber irgendwann war Schuss! Eines Morgens wachte ich auf und dachte: Halt Stop! Wo führt das Ganze denn hin!? Zu vollkommener Unzufriedenheit und sonst zu nichts. Das muss aufhören! Und auch Barbara ging es ähnlich. Wir rauften uns zusammen, lasen uns wieder ein in die krausen Haarthemen, erstellten neue Konzepte und erschufen eine neue Vision: ein Makeover für KrauseLocke. Mit viel Motivation und Inspiration machten wir uns ans Werk und eines Tages rief Barbara mich an und sagte: „Hör mal, ich hab Mittwoch nen Frisörtermin. Kommste mit?“.

Nur eine Haarkur? Von wegen!

Ich war am Start.

Gemeinsam gingen wir zu Zeebra Tropicana – Kölns wohl bekanntester Afrosalon, den es bereits seit über 25 Jahren gibt.
„Ich will aber nur eine Haarkur.“, sagte Barbara zur Salonbesitzerin Baba, als sie ihren Termin machte. Diese lachte nur und rief: „Das sagen sie alle! Ich will nur eine Kur, ich will nur dies, ich will nur das. Merkt es euch, Kinder. Bei unseren Haare gibt es kein nur.“

Und so war es. Wir blieben fast vier Stunden bei Baba, quatschten mit ihr über Gott und die Welt und über Haare. Baba gab und viele nützliche Tipps mit auf den Weg – und überzeugte mich am Ende des Tages sogar davon, mir einen Haarschnitt zu verpassen. Meinen letzten Haarschnitt hatte ich 2012 bei Sherina in Berlin. Davor lies ich mir jahrelang die Haare nicht schneiden. Grund dafür: ein Kindheitstrauma. In meiner Jugend lief ich lange mit kurzgeschorenen Krauselocken herum, sah aus wie ein Junge und schwor mit damals, nie wieder kurze Haare zu tragen.

In den letzten Jahren schnitt ich mir die Haare immer selbst. Dagegen ist ja auch nichts einzuwenden. Regelmäßiges Spitzenschneiden ist sogar besonders wichtig für gesunde Krauselocken – nur fehlte mir ein ordentlicher Haarschnitt. Außerdem trimmte ich meine Spitzen immer nur minimal…dabei waren sie schon ziemlich kaputt….

KrauseLocke bei Zeebra Tropicana – ab heute bei YouTube

Eine neue Frisur ist wie ein neues Leben! Wir haben KrauseLocke aufgeräumt und starten ab sofort neu durch. Vorher musste allerdings auch eine neues Haarbewusstsein her – und unser Besuch bei Baba war ein dafür richtig ausschlaggebend. In den nächsten Tagen könnt ihr uns bei YouTube bei unserem Frisörbesuch begleiten. Das erste Video gibt es hier. Damit starten wir KrauseLocke 2.0!

 

Viel Spaß und keep it kraus!